Weihnachtsmarkt Jügesheim

Gemeinsam mit Visionen

Wo eine Modelleisenbahn stand, bekamen die Kinder große Augen. Die Väter der Kita „Burg Schlotterstein“ boten dem Nachwuchs im Rathaus Raum für Spiel und Spaß. Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Das beliebte „Alle Jahre wieder“ spielte der Orchesterverein Jügesheim zum Auftakt des Rodgauer Adventsmarkts. Und inzwischen passte der Titel auch in Bezug auf die Zahl der weihnachtlichen Veranstaltungen: Zum fünften Mal hieß es Bühne frei für Bratwurst und Glühwein im Vorfeld des ersten Advents.

Stadtrat Michael Schüßler begrüßte den Gewerbeverein Rodgau-Dudenhofen als neuen Mitorganisator. Er betonte in seiner Begrüßungsrede die Solidarität der Gewerbetreibenden, man hilft sich, greift sich unter die Arme, um Großes auf die Beine zu stellen. So reihten sich 25 Buden und Stände Seite an Seite ans Rathaus und entlang der Sankt Nikolaus-Kirche.

Das kulinarische Angebot reichte von Brat- und Currywurst, bis hin zu Garnelen- und Shrimpsspießen sowie Glühwein in allen Farb- und Geschmacksrichtungen.

„Fünf Tage ist kein einfaches Unterfangen“, bezog sich Michael Schüßler auf die Organisation und die Dauer des vorweihnachtlichen Vergnügens. Das geht nur mit einem starken Orga-Team, das ein fünftägiges Bühnenprogramm stemmte.

Für den Gewerbeverein Rodgau-Dudenhofen und seinem Vorsitzenden Berthold Schüßler war die Mitorganisation ein Novum. „Das hätten wir uns vor Jahren noch nicht vorstellen können“. Mit den Jügesheimer Geschäftsleuten sind die Dudenhöfer näher in Kontakt getreten, es funktioniert gut, dabei hob er die Zusammenarbeit mit Renate Haller hervor.

„Klein und überschaubar“, attestierte Berthold Schüßler dem Jügesheimer Adventsmarkt, „das Flair stimmt“. Hier ist es schöner als in großen Städten, wo man durch geschoben wird, machte Berthold Schüßler Mut für die Zukunft.

Es gibt Potenzial nach oben, so der Vorsitzende weiter. Das Ziel für die nächsten Jahre machte er ebenfalls publik: „Der große Wunsch ist ein Weihnachtsmarkt ganz herum, das ist unser Ziel“. Schüßler sah somit noch Raum für eine Ausweitung um das Rathaus herum.

Dann lud der städtische Wirtschaftsförderer Bernhard Schanze zu einer Runde Glühwein ein, und der Markt war eröffnet.

Die offizielle Eröffnung begann recht früh. Für eine Zeit zwischen 17.30 Uhr und 18 Uhr versorgten sich verhältnismäßig viele Besucher mit Abendessen an den Ständen.

Später kamen noch mehr Vergnügungsfreudige auf den Hermann-Sahm-Platz. Zum Wochenende hin waren besonders jene Stände gut frequentiert, die die Adventsgäste mit Glühwein und einem warmen Abendessen versorgten.

Zum vierten Orgelkonzert von Kurt Herdt kamen drei Dutzend Zuhörer in die St. Nikolaus-Kirche. Wie Bernhard Schanze ankündigte, spielte der Organist klassische Stücke von Bach und Schubert. Dabei erstrahlte der gesamte Sakralraum im warmen Lichterton und versetzte die Zuhörer in ruhige, vorweihnachtliche Stimmung.

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