JSK begeistert das Publikum in der Aula der GBS und zaubert Uschi Nöth herbei Glimmende Zauberstäbe und Voodoo-Priesterinnen

Die Prinzengarde von JSK bekam dieses Jahr männliche Verstärkung. Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Mit Schwung und guter Laune ging es für den JSK in die zweite Runde der laufenden Kampagne. Vor dem imposanten Bühnenbild aus der Feder von Jurema Schmidt brachten die Fassenachter mit einem Mix aus Büttenreden, Tanz, Show und Wortakrobatik fantastische Stimmung in den Saal. Sitzungspräsident Peter Otto schwor Sitzungs-Greenhorns mit elf Geboten auf das närrische Treiben ein: „Jawoll Herr Präsident“.

„Raketen“ spendete das Publikum für den fetzigen Tanz der Gruppe „Taktlos“ und auch für weitere fantastische Tanzeinlagen wie die junge Gruppe „Cupiditas“ - filigran, akrobatisch, fantastisch. Die tänzerischen Darbietungen rundete Franziska Mahr mit ihrem wunderschönen Solo ab; die Showtanzgruppe „Marionetten“ entführten die Besucher mit einer Wahnsinns-Show und glimmenden Zauber-stäben ins dunkle und mystische Hogwarts. So fand sich das Publikum mitten in der magischen Welt wieder, denn gleich zu Beginn präsentierten Sarah May, Nadine Dorschner und Lars Schneider das Kampagnemottolied: „1,2,3, zauberhafte Narretei“. Und auch Mothers on Move ließen sich nicht lange bitten, als Voodoo-Priesterinnen verfielen sie der dunklen Seite der Magie.

Musikalisch untermalt vom Orchester Zwei Klang (Leitung Lukas Massoth) und als Stimmungsmacher nach der Pause von PrOSt (Leitung Sebastian Mahr), präsentierten die JSK-Aktiven fünf Stunden lang eine fetzige Fastnachtsparty. Es war der Ex-Gugi Sebastian Mahr, der in seiner Büttenrede die Gefilde Rodgaus während der Urlaubsreise zwar aus den Augen, aber nie aus dem Herzen verlor.

Der aktuelle Gugi, Phillipp Jansen, nahm erneut kein Blatt vor den Mund und holte mutig und frisch von der Leber weg das Tabu-Thema Tod mit Hospizbau und Unfall-Handy-Filmern in die Bütt.

Felix Otto und ein brillanter Julien Grimm im Duett über die schönste Nebensache der Welt, dazu ein ebenso lebhafter Vortrag von „Till“ Stefan Schmidt in seiner Paraderolle und Symbol der Fastnacht.

Ganz anders die Wortakrobatik des Dentisten Soenke Herzog, er schaute und haute ins vergangene Jahr und somit der Bundes- und Weltpolitik auf die Finger.

Flott und spritzig die Kabarettgruppe „En Haufe Leut‘“, richtig getickt mit immer wiederkehrenden Ticks.

Weitere Shows boten die „Gugisheimer“ mit dem mystischen Orakel Gerda, in deren Ladengeschäft es der Praktikant mit Crossselling versuchte.

Der Elferchor lud zu fortgeschrittener Stunde zum Schunkeln ein, und Ohrwürmer am Fließband zauberten die Sing-Sang-Mädels aufs Parkett.

Regelrecht von den Stühlen riss es das Publikum beim Auftritt der „Kehlewetzer“ mit einem fantastisch aufgelegten Marcel Rupp. Mitten in die Suche des Catweazle, des Gandalf und der Elbenschnepfen nach der verborgenen Magie, holten sie quasi als Kaninchen aus dem Hut die Giesemer Kult-Wirtin Uschi Nöth. Deren Abschied von der Gaststätte „Ammie“ in der Vordergasse bis heute noch jedem Waschechten die Tränen in die Augen trieb.

Das bunte Treiben beäugte das Prinzenpaar Holger II. und Sarah II. aus der Loge ganz genau: Seit ihrer Inthronisierung ist der Giesemer Ortskern fest in Regentenhand: Wohnort der Tollitäten, genau gegenüber die weltlichen Herrscher im Rathaus und der Klerus ist auch nicht weit.

Die Garde tanzte zu Ehren der Regenten, erstmals mit einem Gardisten in ihren Reihen.

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