Aktion Rehkitz und Sebastian Roßkopf kooperieren Auf der Grasinsel brüten Fasanen

Aus der Luft gut zu erkennen: Die Grünfläche, die Landwirt Sebastian Roßkopf nicht mähte, weil sich darin ein Gelege eines Fasanenpaaren befindet. Foto: p

Rodgau (red) – Die Mitglieder der Aktion-Rehkitz möchten Landwirte und Jagdpächter unterstützen, Wildschäden bei der Wiesenmahd zu vermeiden. So wie bei Landwirt Sebastian Roßkopf (Karolingerhof, Jügesheim), der Gras (Silage) für seine etwa 320 Tiere (Milchkühe und Nachzucht) mähte. In mehreren Sucherreihen waren insgesamt 38 Aktive zuvor an der Wildtiersuche auf drei größeren Wiesen beteiligt.

Dabei wurde ein gut verstecktes Fasanengelege mit 14 Eiern entdeckt. Der Fund wurde mit Pferdekoppelstangen markiert und später von Sebastian Roßkopf großflächig mit der Mähmaschine umfahren. „So können Landwirte und Tierschützer gemeinsam zum Wohl der Wildtiere beitragen“, beschreibt Roßkopf seinen Eindruck von der ersten Wildtiersuche auf seinen Wiesen zusammen mit der Aktion-Rehkitz.

In einer Pause informierte Landwirt Roßkopf, dass jedes vermähte Rehkitz ihn schmerzt, aber dies leider nicht immer zu vermeiden sei. Bei seinen insgesamt 125 Hektar Wiesen ist eine flächendeckende Vorabsuche unmöglich, was bei den Anwesenden Verständnis fand. Hier könnte zukünftig vermehrt, in Ergänzung zu den Sucherreihen, der vereinseigene Multikopter mit Wärmebildkamera der Aktion-Rehkitz eine wertvolle Hilfe sein.

„Es war anstrengend, aber das Erfolgserlebnis entschädigt für alles“, meint abschließend Angelika Schulz (Rodgau), die sich seit zwei Jahren regelmäßig an den Einsätzen beteiligt. Die Aktion-Rehkitz wünscht sich noch viele dieser Einsätze, die von Landwirten oder Jagdpächtern unter info[at]aktion-rehkitz[dot]de angefragt werden können.

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