23 Bildungsmesse in Rodgau Große Bandbreite an Berufen vorgestellt

Selbst Hand anlegen stand am Innungsstand für Sanitär- und Heizungstechnik im Fokus Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Die 23. Rodgauer Bildungsmesse öffnete in der Heinrich-Böll-Schule ihre Pforten. Die 130 Aussteller boten ein breites Spektrum an privaten Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Unter dem Motto „Erfolgreiche Zusammenarbeit von Kommunen, Schulen und Wirtschaft“ gaben Stadtrat Michael Schüßler und Landrat Oliver Quilling gemeinsam den Startschuss zum Messe-Ereignis. In ihrer Bandbreite reichten die Beschicker der Messestände von lokalen Unternehmen bis zum Global player, so der Stadtrat. Ein hohes Maß an Bildung bezeichnete Michael Schüßler als Grundvoraussetzung, um am demokratischen System in Deutschland teil zu haben. Landrat Quilling gab eine Übersicht über den Stellenmarkt, und sprach „praktisch von Vollbeschäftigung“. Fachkräfte werden gesucht, Azubi-Plätze sind oft nicht besetzt.

Die Besucher gingen an den Messeständen in Interviews, sie probierten handwerkliche Tätigkeiten im Zelt der Innungen aus oder machten es wie die ganz jungen Messegäste, sie nutzten den Stein(l)e Workshop des städtischen Kulturpreisträgers Gerd Steinle, um Poritsteine zu bearbeiten.

Steigen Ausländerbeirat, Freie Musikschule (FMR) und der türkische Elternverein etwa in das boomende Geschäft der Castingshows ein? Alle drei Institutionen stellten Notenblätter zur Verfügung, dann wärmten die Messebesucher ihre Stimmbänder auf und gaben Kostproben ihrer gesanglichen Fähigkeiten. Die vorzutragenden Lieder wählten die Talente selbst aus. Die Sieger wurden belohnt mit kostenfreien Kursen bei der FMR.

Yasemin Sevin vom Ausländerbeirat und Vanessa Holly von der Stadt bereiteten das Bildungs-Quiz vor: „Was brauchst du, damit du dich in Rodgau wohl fühlst?“

Der SOS-Verein stellte Hilfs- und Bildungsprojekte vor, mit denen humanitäre Hilfe in Krisengebieten realisiert wird.

Eine Organisation zur Bildungsförderung für die ethnischen Minderheiten der Aramäer und Assyrer stellte der Verein Kano Suryoyo. 120.000 Menschen dieser Volksstämme leben in Deutschland.

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