Zwei vergnügliche Abende in Rodgau

Großes Welttheater spricht Hessisch

Endlich machte der Reichsapfel Sinn: Frisch gekeltert als alkoholisches Getränk im Gerippten. Das Große Welttheater gab bekannten Versen und Bühnenstücken einen geschmackvollen hessischen Anstrich. Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Alles war hergerichtet für einen vergnüglichen Abend: Die Bühne war mit Strahlern erhellt, der Bembel stand auf dem Tisch und das Skat-Trio setzte sich zum Kartenspiel.

Beim Hessischen Abend des Großen Welttheaters verpackten die Schauspieler die große Weltliteratur neu und banden ein hessisches Schleifchen darum. Mit einem schelmischen Schmunzeln auf den Lippen betraten die 15 Akteure die kleine Bühne im katholischen Pfarrheim Nieder-Roden. Über zehn bis 15 Minuten zogen sich die Auszüge aus deutschen Werken hin, dargeboten mit einem Augenzwinkern.

Ensemble hat selbst viel Spaß

An zwei Abend brachten die Aktiven des Großen Welttheaters die Besucher zum Lachen. „Ach, de Geethe, der war doch nur ebbes für Studierte“, leitete Steffen Hartmann die Gedanken hin zum Dichterfürst. Dessen „Erlkeenisch“ auf hessisch war ein Genuss. Mit Gitarre und Gesang ließen Bettina Hartmann und Uli Biebel „Fraa Rauscher aus de Klappergass‘ hochleben. Die Refrains gingen ins Ohr. Letztes Jahr führte das Theater-Ensemble „In 80 Tagen um die Welt“ auf, dieses Jahr traten die Aktiven einen Schritt kürzer und vergnügten ihr Stammpublikum mit einem Mundart-Abend. Für 2018 ist erneut ein Stück in Vorbereitung.

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