Feuerwehr Nord hat neue Führungsspitze Horch prägte Wehr: „Das vom Dieter beibehalten“

Die neuen Köpfe des Feuerwehrvereins Weiskirchen und der Einsatzabteilung-Nord sind gewählt. Vlnr: Florian Petersberger (1. Vorsitzender des Vereins), Jonas Friedrich (stellvertretender Vorsitzender), Wiebke Weigelt (Jugendwartin der Einsatzabteilung), Peter Riedel (1. stellvertretender Wehrführer), der scheidende Wehrführer Dieter Horch und sein Nachfolger Robert Reblitz, ganz rechts Boris Schaak (2. stellvertretender Wehrführer). Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Bewährte Frauen und Männer wählten der Feuerwehrverein Weiskirchen und die Einsatzabteilung Rodgau-Nord als neue Köpfe an die Spitze der Institutionen. Im Rahmen der Versammlung wurde der langjährige Wehrführer Dieter Horch gebührend verabschiedet.

Robert Reblitz ist neuer Wehrführer, Peter Riedel Stellvertreter

Die Wahl zum neuen Wehrführer fand schriftlich und in Wahlkabinen statt. Nach kurzer Zeit verkündete Wahlleiter Hans-Peter Hermann das Ergebnis: Robert Reblitz erhielt 19 Stimmen, Peter Riedel 15, es gab eine Nein-Stimme.

Peter Riedel wurde gleich im Anschluss zum ersten stellvertretenden Wehrführer gewählt, die Position des zweiten Stellvertreters besetzt Boris Schaak.

Die Positionen im Feuerwehr-Verein nehmen ein: Florian Petersberger (erster Vorsitzender des Vereins), Jonas Friedrich (stellvertretender Vorsitzender) und Bianca Drexler als Kassenwartin. Sie führen seit 1. Februar die 480 Mitglieder.

Bürgermeister Jürgen Hoffmann dankte der Wehr für die geleisteten Übungen und Einsatzstunden.

Dem scheidenden Wehrführer Dieter Horch dankten die Anwesenden durch langen Applaus im Stehen für seine herausragende Leistung in den letzten 20 Jahren. Dieter Horch: „Das Wichtigste ist, dass alle gesund nach Hause kommen, alles andere ist ein Albtraum“. Er wünschte der neuen Wehrführung und allen Einsatzkräften Glück. Er selbst bleibt Teil der Einsatzabteilung.

Vernetzung mit anderen Helfern ist auch bei Wehr unabdingbar

Bevor Dieter Horch der Wehr vorstand, bekleidete er das Amt des Stellvertreters unter Richard Bonn. In den letzten zwei Jahrzehnten kamen viele Tätigkeiten hinzu. „Heute musst du mit drei Standorten Absprachen treffen“, so Dieter Horch, Vernetzung ist das Stichwort. Die ganzen Elektrogeräte, die in den letzten Jahren Einzug in den Feuerwehr-Alltag hielten, sind regelmäßig auf Tauglichkeit und Sicherheit zu prüfen. Die Aufgabe des Wehrführers wurde deutlich komplexer.

So steht Robert Reblitz nun vor dieser Aufgabe: „Das vom Dieter beibehalten“, antwortete er auf die Frage nach seinem weiteren Vorgehen, „denn Dieter ist ein einzigartiger Mensch, der die Wehr geleitet hat wie kein Zweiter, alle mit ins Boot genommen hat, Dinge meisterte, an denen sich Andere schwer tun“.

Robert Reblitz trat 1998 in die Feuerwehr ein, Lehrgänge, Vereinsarbeit und Vorstandsarbeit folgten. Vor vier Jahren erfolgte die Wahl zum stellvertretenden Wehrführer. Und nun übernimmt er die Aufgabe an der Spitze.

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