9.000 Stunden im Ehrenamt Johanniter Rodgau würdigen Helfer

Für ihr besonderes Engagement im Ehrenamt der Johanniter-Unfall-Hilfe wurden Mitglieder aus dem Ortsverband Rodgau/Rödermark geehrt. Das Foto zeigt von links Regionalvorstand Sven Korsch mit Nicole Meinel, Jens von der Brelie, Carolin und Tobias Kilian, Michael Hemrich, Arne Hoepke und ehrenamtlichen Regionalvorstand Dr. Bernhard Knaf. Foto: p

Rodgau (red) – Ein erfolgreiches und bewegtes Jahr liegt hinter der ehrenamtlichen Helferschaft der Johanniter-Unfall-Hilfe vom Ortsverein Rodgau/Rödermark. Dies wurde allen Mitwirkenden nochmals bei ihrer Jahresabschlussfeier Ende Dezember bewusst, als Bereitschaftsführer Michael Hemrich die vergangenen zwölf Monate Revue passieren ließ.

Am Anfang des Jahres stand die Unterstützung in der Flüchtlingshilfe im Fokus. Im Laufe des Jahres kam es zusätzlich zu mehreren Großeinsätzen, darunter auch innerhalb der Großbaustelle A3, wenn zahlreiche Stauopfer bei heißen Temperaturen mit Getränken und Babynahrung versorgt werden mussten. Bei einem Großfeuer im Gewerbegebiet Rodgau-Jügesheim versorgten sie beispielsweise die Feuerwehrleute. Auch wurde die Unterstützungseinheit „V-RTW“ wiederholt alarmiert, um bei größeren Einsatzaufkommen die Kräfte des Rettungsdienstes zu unterstützen. Hemrich dankte ihnen für ihr hohes Engagement auch bei den Übungen mit anderen Hilfsorganisationen. Er berichtete davon, wie viel Freude ihnen allen im Juni der erste Platz in Erster-Hilfe beim Landeswettkampf der Johanniter in Speyer bereitet hat. Und wie stolz alle darauf sind, dass diese ehrenamtliche Mannschaft beim Bundeswettkampf für Hessen/Rheinland-Pfalz und Saar antreten wird.

Urkunden und Abzeichen verliehen

Als Höhepunkt des Abends wurden sieben ehrenamtliche Johanniter für ihre tatkräftige Mitarbeit im Ortsverband von den Regionalvorständen Sven Korsch und Dr. Bernhard Knaf geehrt und mit Urkunden und Leistungsabzeichen der Hilfsorganisation ausgezeichnet.

Das Leistungsabzeichen in Bronze für 1.000 geleistete Dienststunden wurde an Carolin Kilian, Nicole Meinel und Tobias Kilian verliehen. Christian Keller wurde mit dem Leistungsabzeichen in Silber für 2.000 geleistete Dienststunden geehrt. Über seine Ernennung zum Gruppenführer freute sich Christian Ritter. Und Philipp Ziegelmann und Tobias Kilian wurden beide zu Zugführern im Katastrophenschutz ernannt.

Zu guter Letzt würdigte Regionalvorstand Sven Korsch seine beiden langjährigen Helfer, Jens von der Brelie und Michael Hemrich für 25-Jahre ehrenamtliches Engagement im Ortsverband Rodgau/Rödermark.  Beide sind durch und durch Johanniter. Bereitschaftsführer Michael Hemrich lernte 2002 beim großen Flutwasser-Einsatz in Dessau mit seiner Einheit aus Nordrhein–Westfalen die hessischen Kollegen kennen. Es wurden erste freundliche Kontakte zu den Rodgauer Johannitern geknüpft. Zwei Jahre später zog er ins Rhein-Main-Gebiet und ist seitdem fest mit den Rodgauer Johannitern verbunden. Sein Kollege Jens von der Brelie ist seit 1994 an Bord der großen Hilfsorganisation. Bevor er Leiter der Bildungsstätte Katastrophenschutz und Erste-Hilfe-Ausbildung im Regionalverband Offenbach wurde, ist er mit Leib und Seele Rettungsdienst gefahren. Seit 2014 ist er Referent für den Bereich Katastrophenschutz im Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saar der Johanniter.

„Im Jahr 2016 haben unsere Ehrenamtlichen gemeinsam über 9.000 ehrenamtliche Stunden für uns geleistet. Dazu haben sie eine logistische Meisterleistung in der Flüchtlingshilfe bewiesen. Ihre hohe Einsatzbereitschaft, ihre Professionalität, Teamgeist und Kompetenz verdient unseren vollen Respekt und Anerkennung gleichermaßen“, bedankte sich Regionalvorstand Korsch bei seiner gesamten Helferschaft.

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