Sport- und Wasserturmfreunde weihen Bundestagsmitglied ein Im Jügesheimer Norden wird gebaut

Karten über die Bauvorhaben zeigten die Vorstandsmitglieder der Sportfreunde und der Freunde des Wasserturms dem Mitglied des Bundestages, Dr. Jens Zimmermann (rechts). Was an Jügesheims Wahrzeichen geplant ist, erläuterten Stephan Mathes (Mitte) und Thomas Schöneweg. Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Die Sportfreunde und die Freunde des Wasserturms luden Dr. Jens Zimmermann bei dessen Sommertour zum Informationsaustausch zu aktuellen Projekten ein. Rudi Ott (Sportfreunde) gab einen Überblick über den Stand des Hallenneubaus seines Vereins. Der Klub wuchs schnell, von 124 Mitgliedern vor einigen Jahren auf jetzt über 900. Der Verein braucht Sporträume für die zahlreichen Angebote. 2016 gab es Pläne, die Radsporthalle umzubauen. Dafür gab es nicht den Segen der Behörden. Nun wird in der Weiskircher Straße neben der Feuerwache gebaut. Der Vorsitzende Rudi Ott sprach die Hürden bei der Erschließung an. Dahinter fließt die Rodau, so steht im Raum, wie bekommt man das Abwasser weg? Die öffentliche Hand hinkt hinter dem gesteckten Zeitplan hinterher, so Rudi Ott. Diverse Überlegungen mit Gas- und Wasseranschluss ließen sich bei den Gegebenheiten nicht umsetzen. Probebohrungen der Stadt sollen Klarheit bringen.

Es existiert ein Vertrag mit der Stadt, dass die Sportfreunde die Radsporthalle im März 2022 geräumt haben müssen. Somit ist noch Luft für die Bau- und Erschließungsarbeiten in Jügesheims Norden. Architekt Stephan Mathes ist optimistisch, dass dies im gesteckten Zeitraum umgesetzt wird. Weitere Schritte sind angegangen: Aufträge für die Errichtung der Halle haben die Sportfreunde vergeben. Teile werden vorgefertigt, wegen der Pandemie gab es Lieferverzögerungen. Arbeiten an Fenster und Außenputz sind ausgeschrieben, so der Architekt. Die Aufträge können bald erteilt werden, der Innenausbau wird zurzeit vorbereitet. In Bezug auf die Finanzierung nannte Rudi Ott die Beteiligung der Sportfreunde-Mitglieder „sensationell“. Beim Einsammeln der benötigten Mittel über das Verfahren des Crowdfundings waren mehr als 90 Prozent der beteiligten Personen aus den Reihen der Sportfreunde. Stand der Investition: 430.000 Euro. Weiter führte der Weg mit Dr. Jens Zimmermann zum Jügesheimer Wahrzeichen. Der Vorsitzende der Wasserturmfreunde Stephan Mathes zeigte einen Entwurf eines von der Stadt beauftragten Landschaftsbüros. Die Straße Am Wasserturm soll unter Einbeziehen der Anlieger „Wolfsschlucht“, Hospiz-Betreiber und Wasserturmfreunde ein neues Gesicht bekommen. Es wird über ein Parkdeck zwischen Friedhof und Weiskircher Straße nachgedacht. Entgegen des ersten Planungsentwurfs plädieren die Wasserturmfreunde für den Erhalt der dem Wasserturm vorgelagerten Brunnen- und Steleninstallationen in seiner Gesamtheit.

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