Piratensitzung der Sportfreunde

Klamauk, Tanz und viele Raketen

Bei der ersten Fastnachtssitzung in diesem Jahr wechselten sich bei den Sportfreunden Sketche, Gesänge und Tänze ab. Das Publikum dankte mit bester Laune und ganz viel Applaus für die Protagonisten. Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Die Kampagne 2017/2018 zählt zu den ganz kurzen. Schon am Dienstag, 13. Februar, wird der närrische Lindwurm zum Abschluss der tollen Tage durch Jügesheims Straßen rollen. Dann heißt es dem bunten Treiben bis zum 11.11. Lebewohl zu sagen.

Aufgrund der Kürze der Zeit stehen die Rodgauer Narren dieses Jahr sehr schnell auf dem Gaspedal, und lassen die ersten Helaurufe bereits in den ersten Januartagen erklingen.

Die Piraten der Sportfreunde eröffneten den Reigen der diesjährigen Sitzungen in der Halle der SG Hainhausen. So hieß es landauf landab: „Freibeuter ahoi“.

Über fünf Stunden brauchte es beim diesjährigen Kampagnemotto, Deutsches Fernsehen - damals und heute, schon lange kein Hollywood mehr, die Rodgauer Piraten holten die Narrenschar aus dem Fernsehsessel und sorgten für Party in der Halle.

Kaum war die Schatztruhe der TV-Rückblicke geöffnet, hoben die Piraten Marcel Rupp und Michael Weimer die erste Buddel voll Rum. Es flogen Tanzbeine im Takt, und in ebendiesem wurden auch die Stimmbänder zu gesanglichen Leistungen animiert. Lustspiele, Klamauk, Tanz und Gesang füllten die SG-Halle und rissen das Publikum mit in die närrische Zeit. Das durchgehend kostümierte Volk im Saal sparte nicht mit Raketen für die gelungenen Aufführungen.

Im siebten Jahr der Freibeuter machte erneut Sitzungspräsident Rudi Ott auf der „Welle 20elf“ die Segel klar. Ganz in der Tradition der Fastnacht hielt der Protokoller der Obrigkeit den Spiegel vor. Die Kanonenluken wurden geöffnet und es hieß Feuer frei auf die lokalen Geschehnisse des vergangenen Jahres: Die Baugebiete wuchsen, dafür schrumpfte die Belebung des Giesemer Innenorts von den Plänen des Einkaufszentrums hin zu einem Lebensmittelladen. Wenn der 99-er Bus nicht mehr fährt, wird der Fußweg der Kinder zur Schule Ersatz für den ausgefallenen Sportunterricht.

Für lustige wie fetzige Auftritte sorgten die „Flotte Tanzflotte“, Philine Täubner, Selina Beavers und Mihael Prebezac, Max Eser, die „Kokolores Kompanie“, die „Piratengarde“, die „Fastnachtsturner“, „Disharmonie“, die „Guggemusik - Druffkapell“, Maximilian Werner, Saskia Witt, Martina und Frank Hochhaus, „Six Pack“, „Taktlos“, Frank Eser sowie die Gruppe „TanzBar“.

Für den Tusch im passenden Moment sorgte das Kurorchester unter der Leitung von Lukas Massoth.

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