Jügesheimer Sport- und Kulturverein bietet Kindern in der ersten beiden Ferienwochen Abwechslung Kreativ und sportlich in die Sommerferien

Malen und Basteln stand am ersten Vormittag für die Teilnehmer der JSK-Ferienspiele auf dem Programm. Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Beim Jügesheimer Sport- und Kulturverein (JSK) laufen die Ferienspiele. Nachdem Schulpflichtige bereits durch die Covid-19-Pandemie vorgezogen schulfrei hatten, bietet der Traditionsverein nun eine Unterhaltung während der ersten beiden offiziellen Ferienwochen.

Julia Sauer (19) und Leonie David (18) sammelten bereits drei Jahre Erfahrungen als Betreuerinnen. Im Herbst bei der damaligen Ferienfreizeit kam der Sprung des Duos in die Position der Leiterinnen; nun läuft für sie die zweite Phase im neuen Amt. Die Hälfte der jungen Teilnehmer ist „Stammkundschaft“, verrät Julia Sauer. Es scheint den Kleinen somit auf dem Vereinsgelände an der Weiskircher Straße zu gefallen. Trainer der diversen Vereinsabteilungen bringen sich mit ein. Somit ist für sportliche Aktivität gesorgt.

Der Ball darf auch auf dem Minigolfgelände rollen. Denn dort führt eine der Ausfahrten hin. Eine weitere Tour führt in die Fasanerie. Daneben stehen Kegeln und Eis essen auf dem außerschulischen Stundenplan. Die Busfahrt nach Steinau an der Straße entfällt, die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, wie bei einer möglichen Fahrt an den Flughafen, strichen die Verantwortlichen im Corona-Jahr.

Kinder konnten eine oder beide Wochen buchen. Das Programm wechselt sich ab in den beiden Phasen. 28 Teilnehmer wurden angemeldet im Alter von sieben bis zwölf Jahren. Fast eine individuelle Betreuung liefern die acht Jugendlichen, die sich um die Kleinen kümmern.

An die geänderten Bedingungen während der Covid-19-Pandemie haben die Organisatoren die Betreuungszeiten angepasst: Es existiert eine Gleitzeit von 8 bis 8.30 Uhr für den morgendlichen Beginn und von 15.30 bis 16 Uhr zum Abholen, „dass nicht alle gleichzeitig kommen“, sagt Julia Sauer.

Die sonst übliche Übernachtung während der zwei Wochen wurde gestrichen. Was beim Mittagessen die von allen Seiten beliebte Spaghetti Bolognese ist, ist beim Spiel der Besuch des Freibads. „Das gefällt allen“, kennt Julia Sauer die Vorlieben der kleinen „Wasserratten“. „Ich kenne kein Kind, das sagt: Ich gehe nicht gerne ins Schwimmbad“.

Selbst wenn einige Tage auf dem Gelände an der Weiskircher Straße verbracht werden, gehen die Ideen nicht aus: „Wir haben hier so viele Möglichkeiten, wie Basteln, Batiken, Malen und Spielen“, letzteres auch auf dem Vita-Park am nördlichen Ende des JSK-Geländes. Da ist für bewegungsfreudige- und kreative Kinder immer etwas Lustiges dabei.

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