Der Ostermarkt im Bürgerhaus Nieder-Roden bietet für jeden Geschmack etwas Kuscheliges und österliche Dekoration

Beim Ostermarkt stellte sich Anna Krieger vom SOS-Helferkreis in den Dienst der gute Sache und verkaufte österliche Dekoration. Mit dem Erlös unterstützt der SOS-Helferkreis Kinderheime. Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Beim Ostermarkt veranstalteten die Aussteller im Nieder-Röder Bürgerhaus ein Festival der Farben. Neben den Frühjahrsdekorationen in vielen Formen und Farbtönen richteten die Besucher ihre Blicke auf gekonnt gearbeitetes Kunsthandwerk sowie liebevoll gestaltete Dekorationen. So erlebten die zahlreichen Besucher die zwei Tage als eine Begegnung mit vielen bunten Frühlingsfantasien.

Silke Ott von der Stadt Rodgau brachte dieses Jahr im großen Saal vier Stände mehr unter, sodass 50 Tische für eine bunte Vielfalt sorgten.

Im Reich der liebevoll gestalteten Geschenkideen gab es zwischen den vielen warmen Farbtönen und den zahllosen Osterhäschen die Arbeiten von Gabi Schwab zu fühlen. Seit 30 Jahren näht sie wollige Puppen, als Ausgleich zu ihrer Arbeit, sagte die Groß-Umstädterin.

Den Geschmack des Kunden fanden erneut die Macher der Initiative Mosaiksteine. Die MS-Selbsthilfegruppe freute sich über die erfahrene Unterstützung durch nahe stehende Unternehmen, sie spendeten die Utensilien für Dutzende Osterkörbchen, die mit bunten Blumen den Frühling ausriefen. Hand gefertigte Häkelutensilien rundeten das Sortiment ab.

Die MS-Gruppe unterstützt an Multipler Sklerose erkrankte Menschen mit Feldenkrais und dem Rollstuhltraining. Sie zählen zum festen Kern der Standbeschicker.

Auch der Naturschutzbund betreibt seit vielen Jahren einen Stand. Bei den Gesprächen ging es meist um Vogelnisthilfen und um die leckeren „Eigenkompositionen“ Apfelsaft und Apfelwein.

Ebenfalls jedes Jahr mit einem Stand vertreten, Doris Wildner aus Offenbach. Von dort brachte sie 83 kleine Bären mit. Bei ihrem Hobby schlägt ihr das Herz höher, „solange die Nachfrage da ist, bin ich auch da“, blickte sie in die Zukunft ihrer Teddy-Fertigung. Tag für Tag bastelt die Offenbacherin die flauschigen Gesellen, um andere Menschen glücklich zu machen. Ihr Stand im Bürgerhaus-Foyer ist jedes Jahr am Ostermarkt stark frequentiert. Erinnerungen an die Kindheit ließen Kaufwillige zugreifen. „Der Bär ist eine Herzenssache und ein Tröster“, brachte Doris Wildner den Charme des Schmusetiers Nummer eins auf den Punkt.

Am Stand des SOS-Helferkreises hielt ebenfalls das Frühjahr Einzug. Nachdem die Gelder vom Deko-Verkauf und die Erlöse der Caféteria letztes Jahr an drei deutsche SOS-Kinderdörfer flossen, geht die Überweisung dieses Jahr nach Somalia.

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