Jens Joneleit komponiert Werk für Rodgau-Jazz-Bigband / Uraufführung im Rodaupark Maximal schenkt sich Festival zum Geburtstag

Begeistert klatschte das Publikum beim Geburtstag der Maximal-Kulturinitiative, die im Rodaupark ihr 25-jähriges Bestehen mit einem Festival feierte. Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Musik verbindet, Musik macht Freude und Musik entspannt. So gestaltete die Maximal-Kulturinitiative Rodgau zu ihrem ersten Vereinsjubiläum ein wunderschönes Konzert im Grünen. Das Ambiente des Rodau-Parks genossen Hunderte, das kulinarische und vor allem das kulturelle Angebot freilich ebenfalls. So gab es im Reigen der musikalischen Repertoires sogar eine Weltpremiere und ein weiteres rundes Geburtstag zu feiern.

25 Jahre sind seit ihrer Gründung vergangen. Die Maximal-Kulturinitiative Rodgau verwandelte den Rodau-Park in eine Livebühne. Konzert, Rock-, Pop-, Jazz, Swing- und Popularmusik hallte aus den Boxen.

Die Maximal Kulturinitiative Rodgau ist der städtische Kulturpreisträger des Jahres 2017. Vor zwei Jahren begannen die Vorbereitungen zu der 25-Jahr-Feier. So gab es nun Musik bis in den späten Abend hinein. In den eigenen engen Räumlichkeiten in der Eisenbahnstraße hätte es wenig Zweck gehabt, wie sich die 1. Vorsitzende Karin Wagner an die Planungen zurück erinnerte. Warum nicht das Ambiente der öffentlichen Grünfläche in Jügesheim nutzen?

Sonst finden die Auftritte in der Eisenbahnstraße 13 auf 110 qm Raum inklusive des 65 qm Gastraum statt.

Akteure auf der Bühne im Park waren Colin Vierheller, Martin Wolf, Miss Zippy & the Blues Wail, Platt, Schwitz & Biers und Sumner‘s Tail.

Gratuliert werden durfte auch der Rodgau Jazz-Bigband, die seit 40 Jahren die Musikszene bereichert. Die 18-köpfige Formation hatte die Ehre, die neue Kompostion des Nieder-Röders Jens Joneleit zu intonisieren.

Seit der ersten der Rodgauer Jazz-Bigband Stunde hat Thomas Krause den Blick auf die Entwicklung der Kombo. Sie entsprang dem Musikverein Nieder-Roden. Vor 40 Jahren begannen die Überlegungen: Wie sollen wir begingen? Soll es Jazz oder doch Tanzmusik sein? Dann begannen sie mit Swing. 15 junge Musiker waren sie bei der Gründung. „Wir waren damals schon gut besetzt, schon immer“, erinnerte sich Thomas Krause. „Das Zusammenspiel bringt die Klangfarbe“.

Ohne musikalischem Leiter lief alles in Eigeninitiative. Begonnen wurde dann mit einfacheren Swing-Stücken, aber zeitgenössisch sollte es schon sein. Heute steht Sänger George List mit im Rampenlicht, ein Mann mit einer faszinierender Stimme.

Jens Joneleit setze sich zur Huldigung des 40-jährigen Bestehens an den Schreibtisch und komponierte über eine Woche das Stück „Moving“. Die Uraufführung offenbarte des Komponisten Gedankengänge, ein Titel, der sich in das Repertoire einer Bigband integrieren ließ, und der von den Stilelementen einen Funkrhythmus und fette Bläsersätze bringt. Jens Joneleit lebt zurzeit wieder in Deutschland. Er hatte sichtlich Spaß an der Premiere mit der Kapelle.

Der Jubilar Maximal hat aktuell mehr als hundert Mitglieder und einen neunköpfigen Vorstand. Bei Veranstaltungen packt ein verhältnismäßig großer Helferkreis mit an. Weitere fleißige Hände sind jederzeit willkommen, an der Kasse, für die Verköstigung der Künstler oder der Gäste. Jeder darf helfen, auch Nicht-Mitglieder.

Bis heute bleibt Maximal seiner ursprünglichen Aufgabe treu. „Wir bieten eine Bühne für die lokalen Künstler“, so Karin Wagner, überregional und international. Jährlich finden so zwischen 65 und 85 Veranstaltungen statt.

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