Andreas „Besi“ Beseler überreicht Spendenscheck

Mehr als 60.000 Euro für MS-Kranke erradelt

„Besi and friends“ strampelten erneut in den letzten Monaten über Deutschlands Radpisten und sammelten für den guten Zweck. Andreas „Besi“ Beseler (links) überreichte den Spendenscheck an Nathalie Todenhöfer und Alexandra Schenk. „Besis“ rechte Hand, Christian Schierhorn, gratulierte. Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Andreas „Besi“ Beseler hatte erneut einen Scheck für die Nathalie Todenhöfer-Stiftung im Gepäck.

Bei der Abschlussfeier in der Radsporthalle wusste der „Besi and friends“-Initiator ganz genau, wem sein Dank zu gelten hatte und zahlreicher Applaus war allen Aktiven sicher. Bei den Freunden des Radsport gehen auch im nächsten Jahr die Aktivitäten weiter, es wird weiterhin Geld gesammelt für an Multipler-Sklerose erkrankten Menschen.

Nathalie Todenhöfer war erneut wie letztes Jahr aus München angereist, um den Betrag unter dem Applaus des Publikums anzunehmen. 60.600,60 Euro hatten die Radsportler von „Besi and friends“ für die Stiftung zur Hilfe an Multipler Sklerose erkrankter Menschen gesammelt. Nun kann mit dem Geld geholfen werden. Alexandra Schenk und Nathalie Todenhöfer von der gleichnamigen Stiftung verwenden die gespendeten Erlöse für an MS erkrankten Menschen. Wer die Diagnose erhält, muss häufig die Wohnung behindertengerecht umbauen, Umbauten in der Küche oder ein Lift werden benötigt. Gruppenprojekte, wie Hippotherapie werden finanziert. Diese Bewegung mit und auf Pferden stimuliert die Muskeln und viele erkrankte Personen können anschließend sogar wieder stehen. So berichteten die beiden Münchnerinnen aus ihrem Erfahrungsschatz.

Die große Anteilnahme und die damit verbundenen Emotionen aller Beteiligten riss die mehr als 150 Anwesenden mit. Längst ist das gelb-blaue Trikot mit dem „Besi and friends“-Schriftzug deutschlandweit zu einem Synonym der Hilfe geworden. Bei Veranstaltungen im In- und Ausland fahren Radsportler unter dem Banner, das „Besi“ ins Leben gerufen hatte. Rad statt Rollstuhl heißt die Devise. „Ihr habt zu diesem Erfolg beigetragen“, dankte Andreas Beseler den Sportlern, Helfern und Sponsoren.

Der Zweite Vorsitzende Bernd Fritscher von den Sportfreunden Rodgau berichtete während dem einstündigen akademischen Teil von den Anfangszeiten der „Besi and friends“-Initiative. „Wer hätte gedacht, dass dies so lange geht, ... es wird so lange weiter gehen, wie Rahmen und Reifen halten“.

Weiter läuft auch die Initiative von Anja Sturm. Die Freundschaftsarmbändchen zum emotionalen und visuellen Schulterschluss mit den Radsportlern gibt es weiterhin für fünf Euro in diversen Geschäften. Die Adressen verrät Anja Sturm unter der E-Mail-Adresse spendenbaendchen[at]gmx[dot]de.

Am 13. Juni 2018 startet ein Quartett im gelb-blauen Trikot zur Tour über den großen Teich. Dann starten Andres Beseler und drei Kameraden von Ocean Side in Kalifornien bis zum Atlantik südlich der Bundeshauptstadt Washington. Auf der 4. 800 Kilometer langen Fahrt stehen den Sportlern neun Helfer zur Seite.

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 5 (1 Bewertung)
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Neueste Kommentare

Locker, flockig – und eine tiefe Zäsur in Rodgau
6 Wochen 11 Stunden
Musical „Cats“ spielt in der Alten Oper
7 Wochen 2 Tage
Künstlerin Michaela Heidlas-May und ihr Atelier …
9 Wochen 1 Tag