Wetter beschert Radtourentag der Sportfreunde Rekordteilnahme Aus Rodgau wird Radgau

Aus Rodgau wird Radgau: Zum Radtourentag der Sportfreunde gab es an der Sportfabrik ein provisorisches Ortsschild. Bild: eyssen

Jügesheim – Aus Rodgau wurde zumindest für ein paar Stunden Radgau. Der Gag mit dem neuen Ortsschild, das auch den Zusatz „Stadt des Radsports zum Vatertag“ bekam, war einer der Hingucker beim Radtourentag der Sportfreunde. Dass diese Ehrentitel mit Leben erfüllt werden konnten, daran hatten nicht nur die vielen Helfer, sondern auch die optimalen Radsportbedingungen ihren Anteil.

Ein besseres Wetter hätten sich die Macher für ihren Radtourentag kaum wünschen können. „Wir werden ja fast überrannt“, meinte Organisationschef Bernhard Lorenz gestern schmunzelnd. 1000 Teilnehmer hatte sich der Veranstalter zum Ziel gesetzt, die waren bereits am frühen Vormittag erreicht. „Wir haben richtig Glück gehabt mit dem Wetter“, freute sich Lorenz. Jede Menge Arbeit also für die 230 Helfer, die die Radler von der Sportfabrik an der Weiskircher Straße auf die Strecke schickten, nach den reizvollen Touren wieder begrüßten oder beispielsweise an einer Genussstation unterwegs Dienst schoben.

Zwölf Strecken ohne Zeitnahme von 25 bis 240 Kilometern waren gestern im Angebot. Die Radmarathon-Teilnehmer machten sich bereits um 6 Uhr auf die Strecke. Für Gary Weir aus Frankfurt ging es um kurz vor neun los. Der Frankfurter war früher schon bei der Veranstaltung, die bereits zum 42. Mal stattfand, dabei. Damals rollten die Pedalritter aber noch an der Halle des Radfahrervereins „Germania“ auf die Strecke. „Die haben das auch hier sehr schön gemacht“, meinte Weir. Er war mit seinen Kollegen vom Oberurseler Rennradtreff vor Ort und nutzte die 80-Kilometer-Strecke des Radtourentages zum Einrollen für eine Rennteilnahme am Wochenende.

Ein paar Beispiele aus dem Angebot der Traditionsveranstaltung: Die 25 Kilometer lange Familientour ging zu den Dietesheimer Seen. Volksfahrradtouren und alleine sechs Rennradstrecken sorgten für reichlich Abwechslung.

Dank der Genusspunkte auf der Strecke blieben auch aus kulinarischer Sicht kaum Wünsche offen. Das galt auch für den Festbetrieb an der Sportfabrik. Dort erwartete die Radler und viele weitere Gäste auch Livemusik. Und die jüngsten Besucher hatten auf dem neuen Laufrad-Parcours ihren Spaß.

Von Sascha Eyssen