Noch bis zum 19. September kann man sich am Stadtradeln beteiligen Rodgau setzt sich aufs Rad

Rauf aufs Rad und fröhlich strampeln für den Klimaschutz: 50 Radfreunde starteten am Rathaus in die diesjährige Kampagne des Stadtradelns. Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Nach der Premiere des Stadtradelns in 2019 fanden sich zum Startschuss der diesjährigen Ausgabe am Rathausplatz 50 sportliche Bürger ein.

Bevor die mehr als vier Dutzend Teilnehmer in die Pedale traten, begrüßte Stadtrat Michael Schüßler. Die nur auf den ersten Blick als Spaßveranstaltung einzuordnende Veranstaltung sah er im übergeordneten Kontext: „Das eigentliche Thema ist die Nahmobilität, wir wollen nicht vorschreiben oder verbieten, sondern zum Mitmachen animieren“. Der Otto-Normal-Rodgauer agiert bei jeder vierten Fahrt im Radius unter zwei Kilometern, so der Stadtrat, jede zweite Fahrt ist unter fünf Kilometern, „eine Strecke, die man mit dem Fahrrad in zehn Minuten zurücklegen kann“. Dann starteten die Teilnehmer vom Rathaus entlang des 42 Kilometer umfassenden Rodgau-Radwegs. Die Stadträte Michael Schüßler und Winno Sahm führten den Tross an.

Antonio Simao von der Stadt organisierte in seiner Funktion als Verkehrsplaner die Veranstaltung. Die Auftaktveranstaltung zum Stadtradeln kam somit von der Kommune. Ins Leben gerufen hat das Stadtradeln das Klima-Bündnis als internationale Kampagne. Nähere Informationen dazu unter www.stadtradeln.de. Das Anmeldeformular gibt es bei Antonio Simao im Rathaus, Z  06106 6931319 oder per Anmeldung über das Internet: www.stadtradeln.de/anmelden. Im Netz ist auch eine app zu finden, die beim Messen der gefahrenen Strecken hilft.

Denn bis Samstag, 19. September, können Schüler, Beschäftigte, Vereine und Parteien Kilometer sammeln. In den drei Wochen soll es vor allem um den Spaß am und beim Fahrradfahren gehen. Gleichzeitig soll durch die Aktion aber auch versucht werden, möglichst viele Menschen für einen Umstieg auf das Fahrrad zu gewinnen, um dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Neben dem wichtigen Beitrag zu Mobilitätswende ist das Radeln auch eine gute Gelegenheit, die eigene körperliche und geistige Fitness zu erhalten und in Pandemiezeiten einen Ausgleich zu schaffen zur sitzenden Tätigkeit im Büro.

Rodgau nimmt zum zweiten Mal an der Kampagne teil. Im vergangenen Jahr legten die insgesamt 307 Radler 72.209 Kilometer zurück und vermieden, hätten sie sonst das Auto genommen, 10.254 Kilogramm Kohlendioxid.

Das Klima-Bündnis ist ein Netzwerk europäischer Kommunen in Partnerschaft mit indigenen Völkern, das lokale Antworten auf den globalen Klimawandel entwickelt.

Bei dem Wettbewerb geht es darum, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Jeder Kilometer zählt.

Zu einer weiteren Stadtradel-Tour lädt der ADFC am Sonntag, 13. September, um 15 Uhr ab dem Rathaus ein.

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