Zwei Männerchöre gestalten begeisterndes Konzert Die Sänger überzeugen auch als Schauspieler

Wenn Männer gemeinsam singen entsteht ein wundervoller Abend wie beim Gemeinschaftskonzert des Männerchors Dudenhofen und des Männergesangvereins 1846 Vierheim. Bei einer schauspielerisch dargestellten Trinkeinlage trugen die Kameraden den „Betrunkenen“ von der Bühne. Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Gemeinsam mit den Gästen vom Männergesangverein 1846 Viernheim betraten die Sänger des Männerchors die Bühne im Bürgerhaus. Unter dem Motto „Mann o Mann - Starke Stimmen und zarte Töne“ boten die Chöre unter der bewährten Leitung von Hans-Kaspar Scharf zwei Stunden deutsches und internationales Liedgut.

80 Herren aus beiden Städten betraten die kleine Bühne in den öffentlichen Räumlichkeiten, und Chorsprecher Carsten Rückert thematisierte am Mikrofon den Umfang der Stimmen, die vor dem Auditorium standen: „Viele erinnern sich an die Zeiten, als dies die Regel war“, ließ er einen kurzen Rückblick zu auf die großen Epochen des Chorgesangs. Die Kooperation mit den Liedfreunden aus dem 80 Km entfernten Viernheim entstand durch den Männerchor-Dirigenten und Chordirektor Hans-Kaspar Scharf. Er leitet auch den Männergesangverein 1846 Viernheim. Schnell war die Idee zum gemeinsamen Konzertabend geboren.

„Um noch mehr Glanz auf der Bühne zu präsentieren“, wie es Carsten Rückert ausdrückte, bat er Barbara Deichmann zu sich. Im dunklen Abendkleid moderierte sie das zweistündige Programm, immer mit Hintergrundinformationen versehen zu den Kompositionen und den Chören.

Als ersten Solisten kündigte sie Horst Schermutzki (Bass) an, er kam erst mit 45 Jahren zum Gesang. Seit vielen Jahren steht er im Männerchor für die ganz tiefen Töne und bescherte dem Publikum im Bürgerhaus wundervolle Soli. Mit einer humoristischen Note gewürzt, die - natürlich simulierte - Trinkeinlage mit weiteren Chormitgliedern.

Beim Volkslied „Loch Lomond“ (Satz Jonathan Quick) traten mit Oliver Keil, Jens Heinen, Stefan Zettl und Peter Scharf weitere Sänger ins Rampenlicht. Zwei Stücke später, und zum Abschluss des Abends, applaudierte das Publikum Jörg Wolk und Rainer Fenchel beim Spiritual „I want to go to heaven“ (Satz Winfried Siegler - Legel).

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