Neue Wege im Sportunterricht in Rodgau

Schüler kommen ins Rollen

Völlig neue Erfahrungen im Sportunterricht machten einige Klassen, denn sie durften die Wheel-Up-Utensilien ausprobieren. Und alle hatten sichtlich Spaß an dem Projekt. Foto: p

Rodgau (red) – Anweisungen wie „Piranha!“; „Und jetzt macht euch klein und ab durch´s Schlüsselloch!“; „Denk dran, als würdest du einen Kaugummi abstreifen!“; „Mit dem Deck bitte nicht rotieren!“ schallen durch die Sporthalle der Georg-Büchner-Schule (GBS) in Jügesheim.

Wer vor den Osterferien vormittags die Sporthalle der GBS aufsuchte, wunderte sich vermutlich nicht nur über die fremd anmutenden Anweisungen und Geräusche, sondern auch über die verwendeten Sportgeräte, denn an der Jügesheimer Schule fand der Sportunterricht in den letzten zwei Wochen überwiegend auf Rollen und Rädern statt. Grund hierfür war das Projekt „Wheel-Up“, eine Initiative zur Gesundheitsförderung der Schülerinnen und Schüler unter Schirmherrschaft der AOK Hessen. Ziel dieses Projektes ist es, die Jugendlichen durch moderne und attraktive Bewegungsformen für Bewegung zu begeistern und dadurch präventiv Bewegungsmangel vorzubeugen.

Ausprobieren war angesagt

Um dieses ambitionierte Ziel umzusetzen, stand ein großer Anhänger mit den neuesten Funsportgeräten, Rampen, passender Schutzausrüstung und diversen Lernmaterialien bereit, die im Unterricht von etlichen Klassen ausprobiert werden konnten. Und das Projekt war ein voller Erfolg! Enthusiastisch sausten die Schülerinnen und Schüler in den letzten beiden Wochen auf ihren Scootern, Waveboards, Inline-Skates und Pennyboards umher und hatten große Freude an den verschiedenen neuen Bewegungserfahrungen.

Auch die Sportlehrkräfte der Georg-Büchner-Schule waren sehr angetan von dem großen Engagement der Schulgemeinde und erachteten das Projekt als willkommene Bereicherung des regulären Sportunterrichts. So resümiert Sportlehrer Florian Jäger, der Wheel-Up gemeinsam mit Günter Schmack und Direktor Winfried Döring an die GBS holte: „Kinder zu regelmäßiger sportlicher Betätigung und zu einer aktiven Freizeitgestaltung zu motivieren, sind natürlich Ziele unseres Fachbereiches und mit den Funsportgeräten lassen sich Bewegung und Gesundheitsförderung kreativ und spielerisch in den Unterricht einbauen. Insbesondere die Kinder, die nicht bereits Mitglied in einem Sportverein sind, lassen sich vielleicht, so unsere Hoffnung, durch die modernen Geräte für regelmäßige Bewegung - auch außerhalb des Unterrichts - begeistern. Daher war es natürlich schön zu sehen, mit welch großer Freude die Materialien benutzt wurden!“ Und auch Günter Schmack, der Fachbereichsleiter Sport, fügte augenzwinkernd an: „Die Veranstaltung war im wahrsten Sinne des Wortes eine runde Sache.“

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