Start der fünften Jahreszeit in Rodgau Sebastian und Sabrina sind neue Regenten

Rodgau hat neue Regenten. Bis zum Aschermittwoch regieren Prinz Karneval Sebastian II. nd seine Prinzessin Sabrina II. (mit bürgerlichen Namen Mahr) das närrische Volk. Fotos: Pulwey

Rodgau (pul) – Die fünfte Jahreszeit hat begonnen. Nach dem Hissen der Fahne vor dem Rathaus und der Teilnahme am Nachtumzug startete der JSK mit einer tollen Eröffnungsgala in die närrische Zeit. Die erfahrenen Karnevalisten des Jügesheimer Großvereins brauchten keine Aufwärmphase, es begrüßten die Kombo Swing & talk, das Prinzenorchester PrOSt, der Hofstaat und natürlich an der Spitze, der Sitzungspräsident Peter Otto.

Der Höhepunkt des Abends war die Inthronisierung des neuen Prinzenpaares. Dazu zogen die neuen Herrscher des närrischen Rodgaus mit ihrem Hofstaat in die Aula der Georg-Büchner-Schule ein. Die Narrenschar begrüßte mit lang anhaltendem Applaus Prinz Karneval Sebastian II. und seine Prinzessin Sabrina II. Im bürgerlichen Leben trägt das Ehepaar den Namen Mahr. Prinz Karneval tituliert als „Edler Spross der Giesemer Gugisfamilie, mutiger Triathlet vom Rodau Strand, Ritter von Zweiklang und PrOSt“. Seine närrischen Stationen führten den Giesemer durch die Minkas, die Hippers, den Jung-Gugisheimern, den Jugendelfern, der Guggemusik, den Gugisheimern, den PrOSt-Musikern und den Alt-Gugisheimern. Und natürlich die ganz hohe Würde als Giesemer Urgestein Gugi, von 2011 bis November 2016. Bereits in der Kampagne 2000/2001 regierte er mit Prinzessin Nina als Jugend-Prinz.

Von Nervosität bei der Inthronisierung keine Spur, die Tollitäten begannen ihre Rede ans Volk souverän. Prinzessin Sabrina II. trägt den hoheitlichen Titel „Treues Herz der Gugisfamilie, achtsame Elfe und edle Herrin der Berge“. Ihre närrischen Wurzeln liegen im Stadtteil Hainhausen. Dort im Wohnzimmer fand das Fastnachts-Tanztraining statt, wenn die Mama für die Auftritte übte. Die fünfte Jahreszeit ist aus ihrem Leben nicht mehr wegzudenken. Die „Lästerschwestern“ waren ihr zu Hause, bis heute ist sie Ansprechpartnerin der Alt-Gugisheimer. „Fastnacht mit all den lieben Menschen muss man einfach leben, es zaubert einem ein Lächeln ins Gesicht“.

Mit viel Wehmut verabschiedeten sich zuvor die bisherigen Regenten, Sarah und Holger. Sie dankten für „115 magische Tage, die wir für immer in unseren Herzen tragen“. In den drei Stunden vor der Inthronisierung kannte die tolle Laune kaum Grenzen. Die Crazy Chickens zauberten tänzerisch und akrobatisch die Magie aus dem Hut.

Moderator Nobi Goergen kündigte das Zwiegespräch von Marvin Kühne und Johannes Schüler an: Beide mit hohen Ämtern in jungen Jahren, ging es bei dem Duo um Fridays for future und hitzefrei; Klimawandel hin oder her, wenn es draußen friert, ist es immer noch zu warm.

Der Elferchor im neuen Zwirn lud zum Schunkeln ein („Elfer feiern bis 11“). Dann kam Besuch vom Kreppelkaffee aus Nieder-Roden. Bei den Tänzen der „Buntgemischten“ hielt es niemanden im Saal auf den Sitzen. Und sei dies der Gaudi nicht genug, gaben Sannsche und Magreda ihren You-Tuben-Senf zum Online-Leben dazu - Bettina Hartmanns Mimik an der Seite von Anja Werner immer wieder brillant.

Am gute Laune-Barometer drehte auch André Haus als emotional-genervter und stolzer Babba beim Zoobesuch mit den „süßen Kleinen“.

Zuvor gab es noch einen weiteren Höhepunkt: Phillipp Jansen strahlte über das ganze Gesicht bei der Preisverleihung des Förderpreises der Giesemer Fastnacht. Der von Elfriede und Lothar Mark gestiftete 22. Förderpreis wanderte in die Hände des Gugis. In seiner Laudatio würdigte Lothar Mark Phillipp Jansens Stationen in der Giesemer Fastnacht: Die Gruppe Zick-Zack, seine Zeit als Jugend-Prinz mit Isabell Scherer an seiner Seite, die Gugisheimer, die Gruppe „Mut zur Lücke“, En Haufe Leut und natürlich die aktuelle Position als Giesemer Gugi. Er ist einer der Verantwortlichen der Jugendfastnacht und arbeitet aktuell an der Red-Devil-Partysitzung. Dazu gesellen sich weitere ehrenamtliche Tätigkeiten in der St. Nikolaus-Gemeinde und auf musikalischer Ebene.

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