Internationaler Aikido-Lehrgang in Rodgau

Shimizu Sensei lehrt Kräfte des Ki zu nutzen

Drei Tage lang übten die Teilnehmer des Aikido-Seminars die Techniken. Hier trainierte Bernd Schneider mit Shimizu Kenta. Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Hoher Besuch wartete auf beim 1. Judoclub Nieder-Roden. Der internationale Lehrgang mit 90 Teilnehmern, auch aus Belgien, Italien und den Niederlanden, wurde geleitet von einem der ganz Großen des Aikido.

Zum ersten Mal begrüßten die Nieder-Röder Judoka den Großmeister Shimizu Sensei aus Japan. Er ist einer der letzten Schüler des Morihei Ueshiba, dem Begründer der Kampfkunst. Shimizu Sensei selbst hat die Stylrichtung Tendoryn begründet, die sich in Deutschland großer Beliebtheit erfreut. Das dreitägige Seminar in Rodgau-Nieder-Roden bot für alle Teilnehmer eine perfekte Gelegenheit, die eigenen Techniken zu verbessern und dabei direkt vom Großmeister zu lernen. Shimizu Sensei war mit seinem Sohn Shimizu Kenta angereist. Die Anleitungen wurden gedolmetscht.

Am Herzen lag Großmeister Shimizu Sensei das Verständnis für Aikido zu vermitteln. Menschen tendieren zum Abschlaffen, verriet er am Rand der Veranstaltung, es gilt, die Energien zu wecken. Wer in den Tag hinein lebt, der nutzt die Fähigkeiten seiner innewohnenden Energien nicht, so der Großmeister. Für diese inneren Kräfte gibt es keine Grenzen, betonte der Japaner, für physische Kräfte zwar schon, für die Ki genannten Lebenskräfte aber nicht. „Wer selber trainiert, beginnt dies zu fühlen“, so der Aikido-Meister.

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