Fest auf dem Puiseauxplatz endet nach zehn Tagen

Sommerwetter macht Weinfest zum Magneten

Beim Weinfest herrschte auch dieses Jahr wieder gute Laune an allen Tagen. Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Das Weinfest ist zu Ende. Auf dem Nieder-Röder Puiseauxplatz feierten Tausende zehn Tage lang bei Wein und Sonne die traditionelle Veranstaltung. Uwe Reichert organisierte das Weindorf unter dem Dach des Partnerschaftsvereins Nieder-Roden/Puiseaux: „Viele tausend Besucher haben auch in diesem Jahr wieder die Atmosphäre der Weintage auf dem Puiseauxplatz bei einem guten Schoppen, gutem Imbiss und guten Gesprächen genossen“.

Die Besucher sprachen dem Organisator dabei aus der Seele. Die gelöste und entspannende Stimmung sowie ein angenehmes Klientel aus nahezu allen Altersklassen zog ein breites Publikum an.

Allerdings machten am Rand der Veranstaltung, vor allem nach Toresschluss, einige Gruppen unangenehm auf sich aufmerksam. Müll und hingeworfene Flaschen zählten auch in diesem Jahr zu den Randerscheinungen des Weinfestes. „Die plakative Umzäunung des Platanenhains hat zu einer merklichen Reduzierung vermüllter Flächen beigetragen“, betonte Uwe Reichert. Trotzdem feierten einige Wenige ihre private Party, so Uwe Reichert in seine Anmerkungen, besonders im Bereich der Rodensteiner Straße. „Die Berge von Scherben konnten gerade auch letzte Nacht von der Security nicht gänzlich verhindert werden“, so der Beauftragte der Rodgauer Weintage am letzten Tag der Veranstaltung. Deshalb strebt der Gewerbetreibende aus Langenselbold ein Gespräch an mit Vertretern der Stadt und der zuständigen Polizeistation.

Hoffen auf guten Jahrgang

Bei der Eröffnung zehn Tage zuvor hob Weinkönigin Melissa Hamerlik aus Groß-Umstadt das Glas und reimte: „Drei Dinge spiegeln sich im Glas: Die Erde, die Rebe und der Sonnenschein. Doch wenn die Arbeit des Winzers nicht wär‘, dann bliebe der schönste Becher leer“. So blickten Winzer wie Peter Römmelt von der Winzergenossenschaft Escherndorf in Franken in Richtung der kommenden Lese. Die Aussichten auf einen guten Jahrgang 2018 sind positiv, die Wärme im Frühjahr machte die Trauben allerdings vier Wochen früher reif wie erhofft, so machen sich Essigfliegen und Vögel deutlich früher über die wohlschmeckenden Früchte der Natur her, und stibitzen sich ihren Anteil an den Erträgen der Erde. Positiv zu melden ist, dass die meisten Winzer sich schon für das nächste Jahr eingetragen haben.

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