Abschied von Monika Treske

Stadtplanerin plant jetzt ihren Ruhestand

Monika Treske hat sich in den Ruhestand verabschiedet. Foto: p

Rodgau (red) – Was haben der Regionale Flächennutzungsplan, der Badesee, der Brunnen am Puiseauxplatz, der Bahnhofsvorplatz in Dudenhofen, die Altortsanierung in Nieder-Roden, diverse Bebauungspläne, die Rodgauer Geschichtspfade und unzählige weitere Projekte in der Stadt Rodgau gemeinsam? Überall hatte Monika Treske „planerisch“ die Finger drin. Jetzt geht die angesehene Kollegin in den Ruhestand und übergibt ihren Arbeitsplatz an ihre Nachfolgerin. An ihrem letzten Arbeitstag wurde die fachlich und im besonderen Maße auch menschlich geschätzte Mitarbeiterin von ihren Vorgesetzten und Kollegen verabschiedet. Ihre Kompetenz, ihre Überzeugungskraft, ihre klare Argumentation und ihr charmantes Selbstbewusstsein werden ihm in der Diskussion über Themen der Stadtplanung fehlen, so Bürgermeister Jürgen Hoffmann. Die Begegnungen mit Monika Treske seien immer etwas Besonderes gewesen und der Abschied falle ihm persönlich nicht leicht, wenngleich er ihr freilich den Ruhestand und all die damit verbundenen Annehmlichkeiten von Herzen gönne. Erster Stadtrat Michael Schüßler dankte ebenfalls für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Er habe immer gewusst, woran er bei Monika Treske war. „Sie hatten immer eine Meinung und das ist sehr wertvoll.“, sagte er bei der Verabschiedung. Ihre Vorgesetzten Jutta Lusert und Peter Kämmerling nahmen den roten Faden auf und bestätigten, dass Monika Treske die Entwicklung Rodgaus in den letzten fast 25 Jahren maßgeblich beeinflusst habe. Ihre Kraft, Menschen mitzunehmen und die Stärke im Mitdenken werden spürbar fehlen. Auch, dass sie ihr Wissen nicht gehortet, sondern stets weitergegeben habe und ihre Loyalität Vorgesetzten, dem Magistrat, der Stadtverordnetenversammlung und den Kollegen gegenüber, seien anerkannte Wesenszüge der Kollegen. Die unmittelbaren Kollegen dankten Monika Treske mit einem selbst verfassten Gedicht, in dem all ihre gemeinsamen Erfahrungen humorvoll verarbeitet waren. Monika Treske selbst schloss den Redenreigen und dankte vor allen Dingen dafür, dass sie immer sie selbst sein durfte, dass es am Ende immer eine gute Lösung gab und gab letztlich den eigens gestalteten und mit viel Glitter versehen Hut der „Stubenältesten“ an ihren Büropartner Heiko Freckmann weiter.

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