Auch bei den Ferienspielen in Dudenhofen dreht sich alles um Disney-Figuren

Stadtrat im Schwitzkasten: Spaß geht weiter

Die Ferienspiele können für die städtischen Mitarbeiter durchaus anstrengend sein. Während Lennart (12, rechts) und Merle (10, Mitte) die Glocke zur Eröffnung läuten, wird Stadtrat Michael Schüßler in den Schwitzkasten genommen. Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Das letzte Drittel der Sommerferien hat begonnen. In Dudenhofen schickt die Stadt 54 Kinder auf die 14-tägige Reise in das Reich der bunten Disneyfiguren. Nach Weiskirchen und Jügesheim dreht sich nun auch in Dudenhofen alles um Spiel, Sport und Spannung. Zur Eröffnung im Jugendhaus läuteten Merle (10) und Lennart (12) die Eröffnungsglocke.

Das Thema Disney zog sich über die drei Ferienspiele dieses Sommers. Die Stadt baut ein Konzept für die einzelnen Ferienfreizeiten ein. Dieser rote Faden wird über die sechs Wochen für die einzelnen Abschnitte angepasst. Einmal war die Stadtkasse weg, ein anderes Mal brachten Räuber ein riesen Durcheinander in die Ferienspiele. Die Geschichte kommt bei den Kinder sehr gut an, so Stefan Usak von der städtischen Jugendarbeit. Es gibt für die Ferienzeit ein bewährtes Grundraster, darin werden die einzelnen Programmpunkte verknüpft. Gemeinschaftsaktionen wie die Gruppenphase und die darin integrierten festen Bezugspersonen wechseln sich ab mit Projekten, die die Kinder selbst auswählen können.

Norbert Becker ist Leiter der offenen Jugendarbeit. Er stellt einen Vergleich zu 2016 an: Es läuft sehr reibungslos ohne größere Probleme, trotz Ortswechsel innerhalb Jügesheims.

Denn dort wurde aus der Not eine Tugend. Wegen Baumaßnahmen auf dem Gelände der Wilhelm-Busch-Schule wich die Kinderunterhaltung auf die Georg-Büchner-Schule aus.

„In Jügesheim war es ein großer Gewinn, dass wir dieses Jahr in die Georg-Büchner-Schule durften. Die Notlösung hat uns gut gefallen“, so Norbert Becker. Stefan Usak ergänzt: „Jügesheim ist sehr gut gelaufen, dafür dass es neues Terrain war. Wir hatten mehr Räumlichkeiten und einen für uns abgetrennten Flügel“.

Acht Klassenräume und das weitläufige Schulgelände brachten Raum für Spiel und Bewegung. Die Kinder und die Betreuer waren begeistert.

Neben den Veränderungen der Örtlichkeit benötigten die Organisatoren auch im Umgang mit einem Mentalitätswechsel vermehrt ein hohes Maß an Spontaneität. Es gab vermehrt sehr kurzfristige Anmeldungen. In anderen Fällen sind viele Kinder nur eine Woche dabei oder Teilnehmer stehen plötzlich mittwochs auf der Matte, obwohl sie ab Montag angemeldet waren. „Wir versuchen schon zu sagen, dass es auf 14 Tage angelegt ist, mit der Übernachtung und mit dem Elternfest“, plädiert Norbert Becker für eine Einhaltung der Spielregeln. So aber ist von den Organisatoren mehr Improvisationstalent gefragt.

Mehr Organisationstalent galt es auch aufgrund der Wetterbedingungen an den Tag zu legen: Das Aprilwetter mitten im Sommer warf so manchen Ablaufplan über den Haufen. Eine Woche war es glühend heiß, die Woche darauf öffnete der Himmel seine Schleusen.

Offensichtlich laufen die Ferienspiele trotz allemsehr gut, denn dieses Jahr sind alle Ferienspiele ausgebucht.

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