Klein und gemütlich Trompeten ertönen vom Kirchturm herab

Das traditionelle Turmblasen vor der evangelische Kirche Dudenhofen wurde erneut vom Musikverein Dudenhofen gestaltet. Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – In der Mitte Dudenhofens eröffneten Ralf Hessenthaler und Klaus Fenchel vom Kirchturm herab den Abend des Turmblasens.

„Es ist Advent, eine wunderbare Zeit, wenn alles Notwendige getan, das Überflüssige verworfen, wenn das Zuviel verschenkt, und das zu Wenig verschmerzt ist, wenn alle Irrtümer ausgebracht sind, dann kann das Fest des Lebens beginnen, das Fest der Liebe, das Fest der Hoffnung, macht hoch die Tür, die Tor macht weit, auf dass es kommt, für jeden von uns, und für jeden von Ihnen, und ein Amen darf sein“. Mit diesen Worten schloss Pfarrerin Christina Koch ihre Ansprache vor dem anwesenden Publikum am Rektor-Geissler-Haus. Sie leitete damit den Endspurt der Adventszeit ein hin zum großen Fest der Christenheit.

Der traditionelle kleinste Weihnachtsmarkt fand dieses Jahr nicht im gewohnten Umfang statt. Trotzdem, oder gerade deshalb, machte die Veranstaltung dieses Jahr den Attributen klein und gemütlich alle Ehre. Es gab zwei Stände, betrieben von der Feuerwehr und dem Partnerschaftsverein.

„Wir haben das abgespeckt, wollen auch neu darüber nachdenken, Weihnachtsmärkte gibt es reichlich, so haben wir angefangen, etwas anders zu gestalten“, erklärte Hans-Jürgen Lange vom Förderkreis kulturelle Projekte.

Pfarrerin Christina Koch gewann auch dieser Situation sowie dem fehlenden Licht und dem fehlenden Mikrofon auf den Stufen des Rektor-Geissler-Hauses etwas Positives ab: „Schön, dass Sie da sind, wenn Sie immer nur das gleiche erleben, erleben Sie gar nichts mehr, da Sie immer schon wissen, wie es geht, schön, wenn wir den Mut haben, manchmal etwas anders zu machen“.

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