Rodgauer Modellbahn Connection stellt ihre Anlage 2019 in Dortmund aus Mit viel Liebe zum Detail

Bis Weihnachten sind es zwar noch einige Wochen hin, Hans und Felix warfen bei der Modellbahnausstellung aber bereits jetzt einen Blick auf Freizeitaktivitäten für die dunkle Jahreszeit. Wer weiß, was das Christkind bringen wird. Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Den Ritterschlag erhielten dieses Jahr die 18 Mitglieder der Rodgauer Modellbahn Connection (RMC). Sie stellen im nächsten Jahr ihre große N-Spur-Anlage in Dortmund aus, wenn dort die größte Modellausstellung statt findet. In 2020 wird die RMC-H0-Anlage an gleicher Stelle aufgebaut werden.

„Wer dort ausstellt, hat etwas zu zeigen“, bezog sich Reinhard Herbst auf die gehobenen Ansprüche in Sachen Detailtreue und -reichtum. Die Einladung nach Dortmund ist das Ergebnis jahrelanger akribischer Arbeit, so Reinhard Herbst.

Wer den begeisterten Eisenbahnfreunden zuhört, erfährt die Leidenschaft hinter der Aktivität. Um bekannte Bahnhöfe nachzubauen, reisen die Männer vor Ort und fotografieren aus allen Ansichten. Um ein Gebäude im Modell nachzugestalten, wird teils sogar der Bauplan der Gebäude besorgt.

Der Detailtreue ist alles untergeordnet. Sogar Graffiti auf neben dem Bahnhof gelagerten Altkleidercontainern finden sich nachher im Modell wieder. Und selbstverständlich werden auch kleine Varianten jener Autos in die künstliche Landschaft gestellt, die auf den Fotos zu sehen waren.

Ihren jährlichen Flohmarkt verlegten die Macher der RMC dieses Jahr auf die Herbstausstellung. In Bezug auf Weihnachten baten viele Stammkunden um die Einkaufsmöglichkeiten rechtzeitig vor dem Fest. So wechselten Loks, Waggons und Anlagenaufbauten den Besitzer.

Gerne hätten die Aktiven des 18 Mitglieder zählenden Vereins ihren 20. Geburtstag dieses Jahr größer gefeiert: „Wie bei unserem zehnten und 15. Geburtstag wären wir gerne ins Dudenhöfer Bürgerhaus gegangen“, so Reinhard Herbst, aber die von der Stadt geforderte Miete machte dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung.

Auch wenn Händler eingeladen und Eintrittsgelder erhoben worden wären, „das Risiko war uns zu groß“. Dazu käme der enge Zeitplan. Mindestens sechs Stunden müsste für den Aufbau eingeplant werden, und am Sonntag Abend muss besenrein an den Eigentümer abgegeben werden.

So konzentrieren sich die Hobbyeisenbahner nun auf die Dortmunder Messe.

Damit das Rodgauer Publikum zuvor zu Gesicht bekommt, was später in Nordrhein-Westfalen der Weltöffentlichkeit präsentiert werden wird, werden die beiden Anlagen bei den künftigen Ausstellung des RMC ausgestellt.

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