Tag der offenen Tür der Nieder-Röder Pfadfinder Viel Spaß bei Spiel und Stockbrot am Lagerfeuer

Das Gelände der Pfadfinder Nieder-Roden verwandelte sich in einen Spiel- und Kommunikationsort. Auch der Vorsitzende Marcel Rank (Dritter von rechts) besetzte an der Outdoor-Küche einen der Anlaufpunkte des Spielparcours. Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Gitarre, Stockbrot und darüber hinaus ganz viel Spiel und Spaß dominierten beim Tag der offenen Tür der Nieder-Röder Pfadfinder. Die Sonne schien vom Himmel, die Eltern hatten gebacken und gekocht, so war der Grundstein gelegt für einen tollen Tag im Freien.

Die Pfadfinder Nieder-Roden sind bekannt von den jährlichen städtischen Kinderfesten. Ein Alleinstellungsmerkmal ist dort das Stockbrot am Feuer und die grüne Kluft. Bei ihrem Tag der offenen Tür kam die ganze Vielfalt des Vereins zum Tragen. Zelten, mit Übernachtung der Jüngsten, Wölflinge genannt, bis hin zu sportlichen Aktivitäten und natürlich das gesellige soziale Miteinander.

Morgens eine Stunde lang aufgebaut mit mehr als 15 Personen, so startete der Tag. 100 Mitglieder hat der Verein am Rollwälder Vereinsgelände. Die Wölflinge sind zwölf an der Zahl. Die Jung-Pfadfinder nennen sich so ab dem Alter der fünften Klasse, 20 Jugendliche erarbeiten so in kleinen Gruppen Dinge aus der Natur, während die jungen Wölflinge im Wald basteln und auch mit Singen unterhalten werden. Ab der ersten Klasse machen Kinder als Wölflinge mit.

Für sie wurde es am Abend des Vereinstages ganz spannend: Am Lagerfeuer und mit einer gemeinsamen Übernachtung klang ein lebendiger Tag an der Neckarstraße aus.

Die Kinder und Jugendlichen der Pfadfinder treffen sich samstags, außerhalb der Ferien, zwischen 11 und 12.30 Uhr (Wölflinge), von 11 bis 13 Uhr die Älteren ab der fünften Klasse. Grundwerte sind dem Pfadfinder wichtig, wie es Vorstandsmitglied Nicole Ulrich erörterte. Es gibt permanent spannende Dinge in der Natur zu bestaunen, außerhalb der digitalen Welt. Handwerkliche Fähigkeiten werden erlernt mit Feuer, Messer und Axt. Es geht um einen würdevollen Umgang und Rücksichtnahme untereinander und mit der Natur – Käfer zertreten verboten.

Die grüne Kluft ist Tradition. Soziale Unterschiede gibt es somit anhand der Kleidung keine. In anderen Vereinen werden auch Trikots als Erkennungsmerkmal getragen, betont Nicole Ulrich. Das Halstuch der Pfadfinder zeigt durch die Farbe die Gruppenzugehörigkeit. Die Leiter tragen eine gelbe Schnur dazu.

Näheres zur Arbeit der Pfadfinder gibt es im Internet unter Pfadfinder-nieder-roden.de.

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