Anbieten sorgen sich an 30 Stände um die ältere Generation Viele Infos und Aktionen beim Seniorentag

Informationen zu Gesundheit, Sicherheit, Freizeit und Genuss, gepaart mit Festbetrieb und musikalischer Unterhaltung gaben den Rahmen vor für den Seniorentag. Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Die Stadt Rodgau lud zum zwölften Seniorentag ein. Im und am Rathaus gab es Informationen zur Lebenserleichterung der Rodgauer Ruheständler.

Die Chef-Organisatorinnen Clarissa Leopoldsberger und Ann-Kathrin Steinbach begrüßten drei neue Anbieter an den insgesamt 30 Ständen: Das BIG-Rückenfit-Mobil, Haarzentrum Keil und Wombacher Haustechnische GmbH. Neu war auch die Verpflegungsstation vom Musikverein Weiskirchen draußen im Freien. Das Rote Kreuz übernahm den Erste-Hilfe-Dienst, falls bei der Schwüle Kreislaufprobleme bei Besuchern auftreten sollten.

Während im Foyer des Rathauses die Landfrauen mit heißem Kaffee und süßem Kuchen für zufriedene Gesichter sorgten, taten dort Peter Bender und Michael Wahl von der Polizei Südhessen Dienst. Die Beamten klärten die Bevölkerung auf. Denn eine neue Betrugsmasche hält Einzug ins Land. Von Telefonleitungen, häufig aus Polen und der Türkei, rufen falsche Polizeibeamte bei Senioren an, und versuchen an das Hab und Gut zu kommen. Besonders heimtückisch, auf dem Telefondisplay der angerufenen Person erscheint die Notrufnummer 110. Wer von den Bürgern ans Telefon geht, der spricht vermeintlich mit einem Polizisten. Aber tatsächlich verstecken sich dahinter Verbrecherbanden. Sie gaukeln dem Opfer vor, es sei in Gefahr, es würde in Kürze bei dem Senior eingebrochen werden, und die Wertsachen müssten schnell aus dem Haus ins Freie gebracht werden.

Auch wird bei diesen gefälschten Telefonanrufen davon gesprochen, die Wertsachen aus dem Bankschließfach zur Polizei zu bringen. In Wirklichkeit stehlen dann die Räuber den Schmuck. Deshalb appelliert die echte Polizei eindringlich, niemanden am Telefon zu vertrauen, immer einen Verwandten oder Nachbarn hinzuziehen, und notfalls auch unhöflich sein und das Telefonat einfach beenden. Denn die Gangster sind wortgewandt, je länger ein Telefonat dauert, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass der Diebstahl umgesetzt werden kann - mit bösem Ausgang für die Bürger. Bei Fragen hilft auch der Polizeiladen in Offenbach am Stadthof 16, Z  069 80981230.

Beim Seniorentag wurde viel ausprobiert. Etwas zum Mitmachen gab es am Stand der Johanniter, dort wurde der Blutdruck kontrolliert. Der Weiße Ring setzt sich ehrenamtlich für die Hilfe gegenüber Verbrechensopfern ein.

Während an den 30 Ständen eifrig Informationen ausgetauscht wurden, spielte gleich zu Beginn auf dem Bürgermeister-Hermann-Sahm-Platz die Egerländer Blaskapelle aus Vockenhausen auf. Später kamen Darbietungen aus anderen Genres, das Duo Geli und Hans bot Schlager, es folgte die Bauchtanzgruppe Hizzy Hips und zum Abschluss unterhielt Teddys Rebirth mit Jazz- und Bigband-Sound.

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