Nabu-Fest lockt Jung und Alt Viele kleine Äpfel wandern in Kelter

Zum Greifen nah hingen die Äpfel beim Kelterfest des Naturschutzbundes. Foto: Pulwey

Rodgau (pul) – Der Naturschutzbund (Nabu) Rodgau nahm seine Tradition des Apfelkelterfestes wieder auf. Nachdem letztes Jahr die Festivität der mickrigen Ernte zum Opfer fiel, kamen dieses Jahr am Tag der Deutschen Einheit erneut die Besucher und belegten alle Sitzgelegenheiten.

Die Apfelernte fiel dieses Jahr prächtig aus, während der Blüte im Frühjahr blieb es frostfrei, so konnte nun reichlich von den Bäumen gepflückt werden. Bedingt durch die Trockenheit waren die Äpfel allerdings kleiner, als gewohnt. Umso härter arbeitete die Nabu-Mannschaft, die jeden einzelnen Apfel wusch und von unappetitlichen Stellen befreite. Letztendlich gingen 1,5 Tonnen des rotbackigen Obstes durch die Hände der Ehrenamtlichen.

Danach landete der Ernteertrag in der Kelter und wurde zu Saft. Für alle eine kulinarische Bereicherung, ob groß oder klein; jeder lobte den Süßen, der in heimischen Kellern die Grundlage für das hessische Nationalgetränk Apfelwein stellen wird.

Bevor der Apfelsaft in Behältern von Apfelweinfreunden mit nach Hause genommen wurde, saßen die Besucher auf dem Nabu-Grundstück unter Obstbäumen zusammen. Die Farben des Herbstes ließen grüßen und sorgten für entspannende Atmosphäre inmitten der Natur. Um das Flair lebendig zu halten blieben zwei Bäume unangetastet, die volle Erntepracht hing somit an den Ästen.

So durften die Gäste kurzerhand nach oben greifen und sich als Nachtisch eine frische Vitaminbombe direkt vom Erzeuger stibitzen. Denn schließlich gab es nichts Gesünderes, als frisches Bioobst direkt vom Baum.

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