Streuobstcoop Rodgau setzt Aktivitäten fort Wiesenpflege ist immer nötig

Im Frühjahr sollen die Apfelbäume wieder auf gepflegten Streuobstwiesen blühen. Foto: HGKiD / p

Rodgau (red) – Trotz Einschränkungen im öffentlichen Leben will die Streuobstcoop Rodgau auch in diesem Jahr ihre Aktivitäten für den Naturschutz fortsetzen. Geplant sind wieder ein Obstbaumpflegeseminar in Theorie und Praxis, sowie die jährliche Pflanzaktion. Dies im Rahmen der geltenden Corona-Auflagen zu organisieren stellt eine besondere Herausforderung dar, der mit einem geeigneten Hygienekonzept begegnet wird.

Das Schnitt- und Pflegeseminar wird am 17. Oktober im Vereinsheim des Wanderclubs Edelweiß stattfinden. Es ist auf Grund der derzeit geltenden Corona-Abstandsregeln auf 20 Teilnehmende beschränkt. Der praktische Teil findet im Freien auf einer Streuobstwiese statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro und wird vor dem Seminar entrichtet. Anmeldungen werden ab sofort per E-Mail an streuobstcoop[at]in-dudenhofen[dot]de entgegen genommen. Die Durchführung der Veranstaltung kann sich, je nach geltenden Coronabedingungen, kurzfristig ändern. Nähere Informationen an die Teilnehmenden folgen später.

Auch können dieses Jahr wieder Obstbäume bestellt werden, die in der Feldlage Rodgaus gepflanzt werden sollen, um Streuobstwiesen neu anzupflanzen, bestehende zu ergänzen bzw. abgestorbene Bäume zu ersetzen. Die Bestellliste kann ab sofort auf der Web-Site des Vereins Heimat, Geschichte und Kultur in Dudenhofen https://www.in-dudenhofen.de herunter geladen werden und muss vollständig ausgefüllt werden. Die Bestellfrist endet am 6. September. Später eingehende Bestellungen können nicht mehr berücksichtigt werden.

Streuobstwiesen sind Baumgürtel in der Nähe von Siedlungen oder in freier Landschaft. Sie sind auch artenreiche Biotope. Die Baumpflanzaktion wird vom Landkreis Offenbach großzügig bezuschusst, die Eigenbeteiligung der Bestellenden beträgt einen Euro pro Baum. Voraussetzung für die Lieferung ist, dass das vorgesehene Gelände für eine Streuobstwiese geeignet ist. Ob dies der Fall ist, entscheidet die untere Naturschutz Behörde (UNB) des Landkreises Offenbach.

Die Ergebnisse des vergangenen Jahres mit über 130 Bäumen werden dieses Jahr schwerlich zu toppen sein. Im vergangenen Jahr wurde in Dudenhofen am Kärcher Busch ein Acker mit 39 jungen Obstbäumen bepflanzt, die dann an Interessierte, die kein eigenes oder geeignetes Grundstück besitzen, einzeln verpachtet wurden.

Da diese Idee großen Anklang fand, sucht die Streuobstcoop nach weiteren Grundstücken mit vorhandenem oder auch ohne Baumbestand, die von Ihren Eigentümern nicht mehr bewirtschaftet werden oder nicht mehr bewirtschaftet werden können. Es könnten interessierte Personen als Pächter vermittelt werden.

Interessenten wenden sich bitte per E-Mail an die Streuobstcoop Rodgau (streuobstcoop[at]in-dudenhofen[dot]de).

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