Denkmal „Gärtnerfrau“ auf dem Buchrainplatz

Die Identitätsfigur für das Gärtnerdorf hat ihren Platz

Auf dem Buchrainplatz steht jetzt eine lebensgroße Holzskulptur einer Gärtnersfrau, so wie sie Anfang des 20. Jahrhunderts unterwegs zum Markt war. Foto: Schieder

Oberrad (ms) – Oberrad ist als Gärtnerdorf bekannt, was lag da näher auf dem zentral gelegenen neuen Buchrainplatz das Denkmal einer Gärtnersfrau aufzustellen. Überlegungen dazu gab es schon, bevor der Platz fertig war.

„Es war ein langer Weg“, betonte Eugen Müller, der Vorsitzende des Bürgervereins Oberrad, bei der Einweihungsfeier am vergangenen Samstag. Nachdem man entschieden hatte den Holzbildhauer Peter Meier mit der Realisierung der Skulptur zu beauftragen, galt es noch etliche Genehmigungen einzuholen und Spendengelder zu akquirieren. Einen entscheidenden Beitrag leistete der Ortsbeirat fünf, der einen Zuschuss gewährte. So waren zur Enthüllung auch Ortsvorsteher Christian Becker und Stadtbezirksvorsteher Michael Hunstein gekommen. Die Idee zu der Holzplastik hatte ursprünglich Günter Jung, der durch Arbeiten des Künstlers inspiriert worden war.

So steht jetzt die Gärtnerfrau auf dem Platz, dessen Pergola inzwischen begrünt wurde, der einen Vereinsbaum aufweist, einen offenen Bücherschrank und Erinnerungsfotos an die erste elektrischen Straßenbahn. Lebensgroß und 1,2 Tonnen schwer ist die Eichenholzplastik von Peter Meier, der sie auch jährlich pflegen wird und bei der Enthüllung mithalf.

Nach der Enthüllung konnte man weiter feiern mit dem Verein „Bürger für Wohnen ohne Fluglärm und Absturzbedrohung“ (Wofa). Sie hatten aus Mainz einen Trullo (Rundhaus in Apulien) aufgestellt. Darin konnte man den Unterschied von Stille drinnen und dem Lärm draußen erfahren.

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