Starkes Programm durch Kooperation

Karnevalvereine eröffnen Saison mit „5 im Südbahnhof“

Bei ihrem „Matrosentanz“ zeigte die Mini-Garde der SKG die Choreografie, die sie das ganze Jahr eingeübt hatte. Foto: Schieder

Sachsenhausen (ms) –Zum neunten Mal fand im Saalbau Südbahnhof am Samstag, 25. November, die Eröffnungssitzung „5 im Südbahnhof“ statt. Ein buntes und abwechslungsreiches Programm hatten die Vereine aus ihrem eigenen Repertoire zusammengestellt. Nur der Musik-Programmpunkt wechselt von Jahr zu Jahr.

Mit dabei der Erste Sachsenhäuser Carneval-Club „Die Elfer“, der Karnevalverein „Die Schnaken, die Sachsenhäuser Karnevalgesellschaft 1947 (SKG), die Karnevalgesellschaft „Fechemer Dutte“ und der Karnevalverein „Die Stichlinge“ aus Niederrad. Der Abend begann mit dem Einmarsch von Elferrat, Garden und der beiden Prinzenpaare, die dann auch den Abend über blieben. Mathias I. und Conny I. sowie das Kinderprinzenpaar Nicolas I. und Shanice I. waren mit ihrem Hofstaat erschienen und wünschten allen Gästen eine schöne Kampagne.

Mit einem „Matrosentanz“ stürmte die Minigarde der SKG die Bühne und begann mit „Wir lagen vor Madagaskar“. Eine beachtliche Leistung zeigten dann de Solotänzerinnen Alice Merscher (SKG) und Alina Bender (Stichlinge). Zum ersten Vortrag kamen „Herr Kraut und sein Ärschje“ (Reiner Haupt und Yvonne Weger-Hupt) auf die Bühne. Über die „Fassenacht“ stritten die beiden. Sie ist bekennende Karnevalistin mit dem Motto „Von Reue zeig ich keine Spur“ und er wünscht – wenn überhaupt – den Karneval im Sommer.

Voträge und Tänze im Wechsel

Es folgten Schlag auf Schlag Vorträge und Tänze im Wechsel. Die Junioren-Garde der SKG und die Stardancer der Elfer zeigten einen Marschtanz, die Dance Corporation der Stichlinge eine Polka, die Tanzkorporation aus Schnaken und Elfern sowie die „Olle Dolle“ der Fechemer Dutte einen Showtanz und „Breaking Rules“ (SKG) Modern dance.

Eine Männerrechtlerin in der Bütt gab Birgit Kalbhenn (Dutte), mit dem Thema „Zimmer aufräumen“ beschäftigten sich Irene Jekel und Sabrina Richter (Hemdeklunkis) und Uli Fischer (SKG) gab einen „jungen Alten“. Für den musikalischen Ramen sorgten die „Mainflotte“ vom CC Blau-Rot, die „Stimmungszeitreise“ der Stichlinge und Patrick Himmel. Rechtzeitig vor Mitternacht, denn am nächsten Tag war Totensonntag, endete das Programm mit allen Aktiven auf der Bühne.