„Joseph, ein echt cooler Träumer“ Kindermusical feierte in der Osterkirche Premiere

Die Kinderchöre der Maria-Magdalena-Gemeinde und der Gemeinde Hausen wurden bei der Aufführung des Kindermusicals „Joseph, ein echt cooler Träumer“ von Kantorin Michaela Kögel zu Höchstleistungen geführt. Foto: Schieder

Sachsenhausen (ms) –Schon als die Ostergemeinde noch selbstständig war und nicht mit der Lukasgemeinde zur Maria-Magdalena-Gemeinde vereinigt wurde, war es eine Tradition, dass die Kantorin einmal im Herbst jedes Jahres ein Kindermusical mit den Kinderchören der Gemeinde aufführte. Diese Tradition führt die Kantorin Michaela Kögel weiter.

Inzwischen werden die Kinderchöre der Maria-Magdalena-Gemeinde von denen der Kirchengemeinde Hausen verstärkt. So feierte am Sonntag, 16. September, das Kindermusical „Joseph, ein echt cooler Träumer“, in der Osterkirche Premiere. In dem Musical geht es um den Schafhirten Joseph, den zweitjüngsten Sohn von Rachel und Jakob, der der Liebling seines Vaters ist. Das neiden ihm seine elf Brüder. Dazu kommt, dass Joseph ein Träumer ist, der diese auch zu deuten weiß.

Die Eifersucht seiner Brüder wird noch größer, als er ihnen erzählt, er werde eines Tages ein bedeutender Mann sein und über seine Brüder herrschen. Die Brüder schmieden einen hinterhältigen Plan. Sie werfen Joseph in einen Brunnen und wollen ihn töten. Doch dann zieht eine Karawane vorbei und sie verkaufen Joseph an die Händler als Sklaven. Die Brüder belügen den Vater und erzählen, dass Joseph von einem Wolf getötet worden sei. In Ägypten verkaufen sie Joseph an den Kaufmann Potiphar, dessen Frau an dem jungen Mann gefallen findet. Der eifersüchtige Ehemann lässt ihn in den Kerker werfen. Dort entdeckt er seine Gabe zur Traumdeutung.

Immer wieder Beifall auf offener Szene

Bald wird der Pharao auf Joseph aufmerksam, denn ihn quält des Nachts immer wieder der gleiche Traum von sieben fetten und sieben mageren Kühlen sowie sieben reifen Kornähren und sieben ausgetrockneten Ähren. Joseph erklärt ihm, dass es sieben fruchtbare und sieben Dürrejahre für Ägypten geben werde, und rät ihm, Kornvorräte anzulegen. So wird Joseph zum ersten Beamten der Kornverwaltung. Auch in Israel gibt es eine Dürre und die Familie Josephs hat keine Vorräte angelegt. So wandern die elf Brüder nach Ägypten, um Korn zu kaufen. In dem Kornverwalter erkennen sei ihren Bruder nicht.

Nun stellt der ihnen eine Falle, die sie als Diebe erscheinen lässt. Doch die Brüder nehmen einander in Schutz und das beeindruckt Joseph, der sich nun zu erkennen gibt und seinen Brüdern verzeiht. Mit einem Wiedersehen mit dem Vater endet das Musical. Die Aufführung begeisterte das Publikum und es gab immer wieder Beifall auf offener Szene. So gelang es Michaela Kögel, die die Aufführung leitete und dabei von Miriam Cline (Querflöte), Dennis Lapp (Gitarre), Stefan Freund (Klavier) und Marcel Schmitz (Cajon) musikalisch unterstützt wurde, die jungen Darsteller zu Höchstleistungen zu führen. Das Kindermusical wird noch einmal am Sonntag, 23. September, um 15 Uhr im Friedrich-Dessauer-Haus in Hausen zu sehen sein.

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