Lucas-Filmfestival mit Prominenz aus Kultur und Politik im Deutschen Filminstitut eröffnet Mehr als 70 Filme aus 35 Ländern

Sie freut sich, wenn Jugendliche wieder mehr ins Kino gehen: Ulrike Kiesche vom hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Foto: zjs

Sachsenhausen (zjs) – Zum Monatsbeginn wurde im Deutschen Filminstitut das 40. Lucas-Filmfestival offiziell eröffnet, das älteste Filmfestival für junges Publikum in Deutschland. Nikolaus Hensel, Vorstand des deutschen Filminstituts, hob die Bedeutung von Filmbildung und -vermittlung hervor und begrüßte 130 Gäste im Kino des Deutschen Filmmuseums in Sachsenhausen.

Vom 1. bis 7. Oktober werden Filmfans an fünf Spielorte in Frankfurt, Offenbach und Wiesbaden geladen. „Das internationale Lucas-Filmfestival passt zu einer Stadt, in der 180 Nationen zusammen leben“, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann zur Eröffnung. Er unterstütze die Veranstaltung, denn der Film sei ein Medium, das Emotionen weckt, Abenteuer, Überraschungen und Botschaften bereit halte und jungen Menschen eine Identifikation gebe, sagte Frankfurts Stadtoberhaupt weiter. „Das Filmfestival trägt dazu bei, dass Jugendliche häufiger den Weg ins Kino finden“, ist sich Ulrike Kiesche, Ministerialrätin Film und Medien beim hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst in Wiesbaden, sicher. Sie befürworte das Festival, denn dort seien Weiterentwicklungsmöglichkeiten gegeben, die zur Förderung des Filmemachernachwuchses hilfreich seien. Das Spektrum der Filme reicht von Spielfilmen über Animationsfilme bis zu Kurz- und Dokumentarfilmen. Sie nehmen die Besucher mit auf eine filmische Weltreise quer durch die Vielfalt der Kulturen. „Vier Kurzfilmprogramme und 16 Langfilme konkurrieren in den Filmwettbewerben der Alterssektionen 8 plus und 13 plus“, erklärt Festivalleiterin Julia Fleißig und fügt hinzu: „Die jungen Leute haben sich in ihren Werken hauptsächlich mit vier Themen befasst, das sind Freundschaft, Familie, Zukunft und der Klimawandel.“

Am Donnerstag, 5. Oktober, ist um 18 Uhr im Foyer des Deutschen Filminstituts eine Podiumsdiskussion zum Thema „Nachwuchsfilm und junges Publikum“ geplant. Teilnehmer sind unter anderem Anna Schoeppe vom Kuratorium junger Deutscher Film, die Filmemacherin Joya Thome und der Produzent Philipp Bugweg.

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