Prunksitzung der SKG im Depot Oberrad

Sachsenhäuser Garden ertanzen sich viel Applaus

Die Mini-Garde tanzt in ihren blau-weißen Kostümen ein Marsch-Potpourrie. Fotos (2): Schieder

Oberrad (ms) – Pünktlich um 19.31 Uhr begann am Samstag, 27. Januar, die Prunksitzung der Sachsenhäuser Karneval-Gesellschaft (SKG) im Saalbau Depot. Sitzungspräsident Bruno Merscher führte Elferrat und Damenkomitee in den Saal. Das Programm eröffneten Mini-, Junioren und Große Garde mit einem Marsch-Potpourrie. Es folgten viele weitere Höhepunkte. 

Doch zunächst durften die Garden auf der Bühne bleiben, um den passenden Hintergrund für eine Ehrung zu bilden. Bernard Braun, früher Präsident der SKG, kam als Vertreter der IGM Mittelrhein und verlieh Rudi Auth den Verdienstorden in Gold. Auth steht seit 1986 bei der SKG auf der Bühne und gehört seit über 50 Jahren zum Elferrat. Beim Protokoll von Peter Ruhr ging es um „diese Welt, die verrückt“ ist. Dazu gehörte Trump als Lachnummer, der Terror und noch vieles andere. Dann kam das Prinzenpaar Mathias I. und Conny I. mit Begleitung in den Saal. Da diese viele Termine an diesem Abend zu absolvieren hatten, gingen sie gleich wieder nach der Begrüßung.

Bevor Alice Merscher ihr Mariechen-Solo tanzte, begrüßte Bruno Merscher noch Ortsvorsteher Christian Becker und die Abordnungen befreundeter Vereine wie Stichlinge, Elfer, Schnaken, Wespen und 02er. Dann bat er Brunnenkönigin Ramona I. mit ihrem Begleiter Dieter Breidt, dem Präsidenten der Brunnen- und Kerbegesellschaft Sachsenhausen auf die Bühne. Beim Brunnenfest 2018, das am dritten August-Wochenende stattfinden wird, soll auch 825 Jahre Sachsenhausen gefeiert werden, erklärte Breidt.

Vom Matrosen bis zu Britney Spears

Dann hieß es „Bühne frei“ für Bettina Gerstner Volk, die unter dem Motto „Ich komm immer zu spät“ in die Bütt stieg. Danach folgten Büttenreden, Tänze und Musikdarbietungen Schlag auf Schlag. Die Minigarde zeigte ihren Schautanz „Matrosen“, die Modern-Gruppe trat auf, die Junioren präsentierten sich als „Britney Spears“ und die „Bänd“ als „Herkules“.

Gleich zweimal auf die Bühne kam Sophie Russel, Travestiestar aus Köln. Die schwule Frankfurter Garde „Pink Tigers“ war ebenfalls dabei. In die Bütt stiegen Boris Reiser aus Ober-Roden und Bruno Merscher als „Krebbelbäcker“. Doch mit dem Programmende war keineswegs Schluss. DJ Klaus sorgte bei der Aftershow-Party für Unterhaltung und auch die Sektbar hatte bis zum frühen Morgen geöffnet.

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