„Gottes Schöpfung ist sehr gut“ Sachsenhausen und Oberrad feiern Weltgebetstag

Die Frauen des Vorbereitungskomitees für den Weltgebetstag lasen die Schöpfungsgeschichte aus dem Alten Testament. Foto: Schieder

Sachsenhausen (ms) – Seit vielen Jahren ist auch in Deutschland am ersten Freitag im März der Weltgebetstag der Frauen. Es ist eine ökumenische Aktion, an der sich alle Christen beteiligen. Die Liturgie dazu gestalten stets Frauen aus Ländern der Dritten Welt und die Spenden bei den Gottesdiensten kommen Frauenaktionen in diesen Ländern zugute.

Am Freitag, 2. März, fanden im Süden Frankfurts Gottesdienste im Gemeindezentrum der Dreikönigsgemeinde und in der Erlöserkirche statt. Außerdem gab es am Samstag einen Kinderweltgebetstag in der Bergkirche. In diesem Jahr haben Frauen aus den fünf christlichen Konfessionen in Surinam die Liturgie gestaltet. Surinam ist das kleinste Land in Südamerika und liegt zwischen Guyana, Brasilien und Französisch Guyana.

Auf einer Fläche, die halb so groß wie Deutschland ist, vereint das Land afrikanische, niederländische, kreolische, indische, chinesische und javanische Einflüsse. Mit seinen 540.000 Einwohnern ist es ein religiöser und kultureller Schmelztiegel. Der größte Teil der Bevölkerung lebt in Küstennähe und in der Hauptstadt Paramaribo.Die Liturgie stand unter dem Motto „Gottes Schöpfung ist sehr gut“. Die Frauen in Surinam feiern bereits seit 1953 den Weltgebetstag. Zum ersten Mal fand er in der großen Stadtkirche der Herrnhuter Brüdergemeinde statt.

Frauen aus Surinam übernahmen Liturgie

Zu Beginn des Gottesdienstes stellten sich Frauen aus Surinam vor und berichteten von ihrem Werdegang und ihren Problemen. Für die Lesung war dann die Schöpfungsgeschichte genommen worden aus dem Buch Genesis (1. Mose). Anstelle einer Predigt wählte Pfarrerin Silke Alves-Christi dann eine Bildbetrachtung über das Kunstwerk der surinamesischen Künstlerin, das die Frauen als Leitbild für ihre Liturgie gewählt haben und das Frauen aus drei der dort beheimateten Ethnien zeigt.

Das Fürbittengebet drehte sich ganz um die Erhaltung der Natur im Lande und auf der ganzen Welt, weil ja der Mensch Verantwortung für die Schöpfung trägt. Die Kollekte, die bei dem Gottesdienst im Gemeindezentrum gesammelt wurde, betrug 315 Euro. Dieses Geld kommt zwei Projekten in Surinam zugute, aber auch andere Projekte weltweit werden unterstützt. Nach dem Gottesdienst wurde zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Das gab dann viel Gelegenheit zu Gesprächen.

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