Theater-Macher haben Varieté zu neuem Leben erweckt

Tiger-Palast erhält Kulturpreis von Binding

Freuen sich sichtlich über den Preis: Die Tigerpalast-Direktion um Margareta Dillinger, Johnny Klinke und Robert Mangold (von links). Foto: Tigerpalast/p

Sachsenhausen (red) – Der Binding-Kulturpreis 2018 geht an eines der führenden Varieté Theater in Deutschland, den Tigerpalast in Frankfurt. Damit erhalten die Gründer und Direktoren Margareta Dillinger und Johnny Klinke sowie Robert Mangold als Geschäftsführer von Anfang an einen der renommiertesten Kunstpreise Deutschlands. Offiziell verliehen wird der mit 50.000 Euro dotierte Binding-Kulturpreis am 22. September im Frankfurter Römer.

Mit dem Tigerpalast werde eine herausragende Frankfurter Kultureinrichtung ausgezeichnet. Margareta Dillinger, Johnny Klinke und Robert Mangold sei es in bald drei Jahrzehnten gelungen, eine rare Kunstform – das Varieté Theater– zu neuem Leben zu erwecken. Das Programm mit herausragenden Artisten zeichne sich durch eine kontinuierliche, außerordentliche Qualität aus, so die Begründung des Kuratoriums der Binding-Kulturstiftung.

Am 30. September 1988 feierte der Tigerplast seine Eröffnung als modernes Varieté und einziges nicht subventioniertes Theater in der Mainmetropole. Seither haben rund drei Millionen Besucher die beeindruckenden Shows zahlreicher Weltklasse-Artisten gesehen. Erklärtes Ziel der Gründer war es, eine unabhängige professionelle Unterhaltungskultur und die kulturelle Neubelebung der Frankfurter Innenstadt zu bestärken. Dem vorausgegangen waren eine dreijährige Ideensammlung und historische Studien zur Unterhaltungskultur der 1920er Jahre mit Reisen nach Budapest und Prag, London, Paris und Barcelona.

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