Schülerwettbewerb zu Sonnenenergie und Elektromobilität gewonnen 1.000 Euro Preisgeld für clevere Kreuzburgschüler

Fotovoltaik-AG und Fairtrade-Schoolteam der Kreuzburgschule überzeugten die Jury mit ihren Ideen zum Klimaschutz. Foto: p

Klein-Krotzenburg (red) – Kreative Auseinandersetzung mit erneuerbarer Sonnenenergie und deren Nutzung für die Elektromobilität – das war Ziel eines Schülerwettbewerbs, den der Regionalverband und die Stadt Rüsselheim ausgelobt hatten. Platz eins geht nach Hainburg: Fotovoltaik-AG und Fairtrade-Schoolteam der Kreuzburgschule freuen sich über 1.000 Euro Preisgeld von den Stadtwerken der Opelstadt. Und Bettina Kühn vom Regionalverband überreichte solarbetriebene Handy-Ladestationen an die Schüler.

Im Rüsselsheimer Rathaus moderierte Tim Frühling vom Hessischen Rundfunk die Präsentation der von der Jury ausgewählten fünf Siegerprojekte; Marie Kremer übernahm dies für die Kreuzburgschüler. „Der Bau einer Fotovoltaikanlage mit Ladestation lohnt sich, weil eine Lehrkraft bereits ein E-Fahrzeug besitzt“, antwortete Rektor Eckhard Finger auf eine Frage. Nach der Präsentation entschied das Publikum per Online-Abstimmung über die Reihenfolge.

Das Fairtrade-Schoolteam entwickelt für jedes Schuljahr ein Arbeitsprogramm. 2018 war der Schwerpunkt „Fairtrade und Klimaschutz“. Dabei entstand die Idee, mit Fotovoltaikanlagen auf den Schuldächern umweltfreundlich Strom zu erzeugen. Kurzerhand wurde eine AG gegründet, die sich um den Bau kümmern sollte. Bald gab es indes ersten Frust: Die Dächer sind 50 Jahre alt und daher nicht nutzbar.

Aber so schnell gaben die Schüler nicht auf. „Sollen wir die Sanierung abwarten? Nein, das erleben wir vielleicht nicht mehr. Oder eine Wiese nutzen? Nein, die sind für den Sportunterricht und die Gartenbau-AG notwendig oder zu schattig.“

Ziemlich unverschattet ist der Lehrerparkplatz. Der lässt sich mit einem Carport überbauen, darauf die Anlage, darunter eine Ladestation, daneben ein Windrad für sonnenarme Zeiten. Fünf Tonnen Kohlendioxid sind damit jährlich einzusparen. Und für Lehrer ist es cool, wenn ihr Auto im Schatten steht.

Daneben unternahmen die Schüler Exkursionen zum Kohleheizkraftwerk der Energieversorgung Offenbach, zur Biogasanlage mit Blockheizkraftwerk in Hainburg und zu mehreren Solaranlagen. Eine tolle Erfahrung war auch die Stromerzeugung mittels Muskelkraft auf dem Stromfahrrad.

Fazit der Beteiligten: „So macht der Nachmittagsunterricht richtig Spaß!“

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