Aktion am Samstag, 17. November, ab neun Uhr / Bitte um finanzielle Unterstützung 26 Stolpersteine werden noch an zehn Orten in Seligenstadt verlegt

Stolpersteine erinnern an ehemalige jüdische Mitbürger, die Opfer der Nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurden. Foto: znd

Seligenstadt (beko/red) – 26 Stolpersteine werden am Samstag, 17. November, an zehn Orten verlegt zum Gedenken an ehemalige jüdische Mitbürger, die Opfer der Nationalsozialistischen Gewaltherrschaft geworden sind. Der Künstler Gunter Demnig wird die Verlegung selbst vornehmen.

Beginn ist um neun Uhr am Marktplatz 15. Die nächsten Stationen sind: Große Salzgasse 8, Wallstraße 16, Grabenstraße 1, Grabenstraße 5, Grabenstraße 13, Einhardstraße 6, Wolfstraße 31, Bahnhofstraße 27, Bahnhofstraße 16. An jedem Ort der Verlegung wird in kurzen Worten über das Schicksal der Personen ganz verschiedenen Alters berichtet, für die die Gedenksteine verlegt werden.

Schüler von Einhardschule und Merianschule und ihre Lehrkräfte werden dabei sein und Gedenktexte verlesen.

Besonders begrüßen die Verantwortlichen der Aktion, dass auch mindestens eine der Nachkommen anwesend sein und über das Schicksal ihrer Vorfahren berichten wird.

Die Bürgerinitiative Synagogenplatz bittet die Mitbürger, dabei zu sein, um der Verlegung einen würdigen Rahmen zu geben.

Kürzlich verlegte Gunter Demnig in Frankfurt den 70.000. Stolperstein. 70 davon liegen bereits in Seligenstadt. Mit dieser neuen Verlegung werden in Seligenstadt 26 weitere dazu kommen.

Nachkommen der ehemaligen jüdischen Mitbürger, die die Heimatstadt ihrer Vorfahren besuchen, sind immer wieder sehr berührt und auch dankbar dafür, dass hier ihrer Verwandten so gedacht wird.

Stolpersteine werden ausschließlich durch Spenden finanziert. Die Bürgerinitiative Synagogenplatz bittet deshalb sehr um finanzielle Unterstützung. Jeder Betrag ist wertvoll. Wer die Summe von 120 Euro aufbringen will und kann, würde damit die Patenschaft für einen Stein und das besondere Gedenken an eine Person übernehmen. Infos: Hildegard Haas, S 22793.

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