Zahlreiche Projekte in der ganzen Region verwirklicht 72-Stunden-Aktion begeistert

Auch die Hainstädter wirkten aktiv mit.   Foto: privat

Schon einigermaßen abgekämpft ist Iris Reiß, ihres Zeichens Dekanatsjugendreferentin in der Katholischen Jugendzentrale Offenbach-Land in Klein-Welzheim.

Gemeinsam mit ihrem Kollegen Roland Franz, den Mitarbeitern der Jugendzentrale und vielen Aktiven des Ko-Kreises war Iris Reiß am Wochenende sozusagen rund um die Uhr unterwegs.

Unterwegs, um hunderte ehrenamtliche Jugendliche und Junge Erwachsene in den Gemeinden der Dekanate des Kreises Offenbach zu besuchen, die an der bundesweit größten Sozialaktion mit dem Titel „72-Stunden-Aktion“ aktiv teilnahmen.

Viele Projekte sind in die Tat umgesetzt worden. In Zellhausen brachten Jugendliche den Schulhof auf Vordermann und unterstützten die Käthe-Paulus-Schule bei ihrem Schulfest. Auch in anderen Gemeinden gab es zahlreiche Projekte.

Mehr auf www.stadtpost.de und www.72stunden.de beko/Foto: privat

Fotos von der 72-Stunden-Aktion in der Region in unserer Bildergalerie. 

 

Hainstadt/Seligenstadt - „Uns schickt der Himmel“ - unter diesem Motto startete am Freitag die bundesweite 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), an der sich auch Jugendliche aus Hainstadt und Seligenstadt beteiligten.
Die KJG Hainstadt setzte am Freitag den ersten Spatenstich auf dem Spielplatz an der Friedhofstraße. Innerhalb des Aktionszeitraums sollten auf dem Areal ein neuer Sandkasten sowie ein Klettergerüst entstehen. Nach drei Tagen schweißtreibender Arbeit konnten die ersten neugierigen Kindern das Werk testen, bevor Pfarrer Dieter Bockholt es segnete. Auch Hainburgs Bürgermeister Alexander Böhn und die Verantwortlichen der Aktion schauten vorbei, um Lob und Dank auszusprechen.
Viel Unterstützung bekamen die Jugendlichen aber auch von ihren Familien oder einer ortsansässigen Firma, die kurzfristig mit einem Bagger aushalf. „Ob ein Pausen- Eis, eine Lagermöglichkeit für unsere Werkzeuge, ein dringend benötigter Wasserschlauch oder tatkräftiges Anpacken, ohne unsere Helfer würden wir vermutlich immer noch schaufeln“, schreibt die KJG in einer Mitteilung.

„Wir hoffen, die Benutzung macht genauso viel Spaß wie die Umsetzung und freuen uns, einen kleinen Teil zur Gemeinde Hainburg beigetragen zu haben“.
50 Kinder und Jugendliche der Pfarreien St. Marien und St. Margareta nahmen ebenfalls an der 72-Stunden-Aktion teil. Dazu verbrachten sie ein Wochenende zum Thema Mose, gestalteten unter anderem Kerzenhalter, die sie zugunsten des Vereins „Rett-Syndrom Südwest“ (neurologische Erkrankung mit erheblichen körperlichen Beeinträchtigungen) verkauften. 457 Euro kamen dabei zusammen.
Bei der 72-Stunden-Aktion sollen verstärkt regionale Anstöße für gesellschaftliche und soziale Entwicklung ausgehen. Denn nicht nur Bauprojekte können nachhaltig erlebbare Aktionen sein. Auch Diskussionsrunden, Straßenfeste oder politische Aktivitäten können noch nach den drei Tagen für eine positive Entwicklung in der Gesellschaft sorgen, erläutern die Initiatoren vom BDKJ. Bundesweit beteiligten sich mehr als 160 000 junge Menschen in rund 3 400 Gruppen an der Aktion, darunter auch 45 internationale Gruppen.

 

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