Wieder ein besonderes Wochenende in der Einhardstadt / Ein etwas anderer Bericht Brücken bauen und Freundschaften knüpfen

Gespannt und aufmerksam verfolgten die Gäste im Riesensaal, was sich auf der Bühne abspielte: Von Ehrungen, Reden, Musik über Lieder bis hin zum Löffeltrunk. Foto: beko

Seligenstadt (beko) – Tja, womit soll man beginnen bei der Berichterstattung über ein besonderes Wochenende in der Einhardstadt? Sind es doch oft besondere Wochenenden.

Diesmal aber war es ein „ganz Besonderes“. Ein halbes Jahrhundert Städtepartnerschaft zwischen Seligenstadt am Main und Triel-sur-Seine und die Erinnerungen gehen zurück in jenes Jahr 1967 als alles begann. Für den Zellhäuser Chronisten war seinerzeit Seligenstadt die nächstgelegene große Stadt, die man in der Grundschulzeit vielleicht ein-, zweimal im Monat besuchte. Aber eine Sache prägte sich schon damals besonders ein: Da gab es eine Partnerstadt in Frankreich an der Seine. Triel. Und man besuchte sich in den Jahren danach gegenseitig. Oft. Öfter. Von daher waren die ausgewählten Bilder von Christine Spitzenberg und ihrer Mutter in der Diashow „50 Jahre Partnerschaft“ zum Start der akademischen Feier im Riesensaal geradezu prädestiniert für einen Blick zurück, der zahlreiche bekannte Gesichter zeigte, die damals (und seither) das Pflänzchen der Partnerschaft pflegten.

Fotofreunde und Klöppelgruppe traten jetzt zur Feier ebenso an wie die Fahrradfahrer, die die 760 Kilometer lange Strecke zurückgelegt hatten. Die Bürgermeister Daniell Bastian und

Joël Mancel erneuerten den Verschwisterungseid, die Conférenciers Patrick Rachor und Francoise Gessler brillierten mit originellen und amüsanten Worten und viele lobende Worte gab es denn auch für all diejenigen eben, die heute und damals unter Leitung der ehemaligen Bürgermeister teils hinter den Kulissen werkelten, um Seligenstadt und Triel zusammen zu halten. Was ja nicht immer ganz einfach war. Wohlfühlen war angesagt in einer akademischen Feier der anderen Art. Die ausgewählten Löffeltrinker aus der Partnerstadt hatten ebenso viel Freude auf der Bühne wie die Jüngsten. Die Kinder des Kinderchors der Konrad-Adenauer-Schule und der Musikschule, die sich in die Herzen der Gäste, aber auch der Seligenstädter sangen, die zeigten, wie man Brücken bauen, Vorurteile abbauen und Freundschaften knüpfen kann, auch mit der „Frau der ersten Stunde“, Nicole Jusserand...

Fotos vom Wochenende in unserer Bildergalerie.

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