Heute in der SHB-Rubrik vorgestellt: Die Plastikdibbscher

Auch mit dabei: Meister der Heißklebepistole

Die Plastikdibbscher: (obere Reihe, von links) Bettina Wurzel, Armin Drexler, Ilona Drexler, Gabi Held, Christoph Vosteen, Philipp Wurzel (untere Reihe) Rainer Wurzel, Virginie Schedy, Martin Wurzel, Jeannette Laurentsen, Karin Berghoff , (liegend) Zoe Held. Es fehlen: Heike und Volker Winkler, Tamara Völker, Nikolai Schedy, Till Schedy, Henri Schedy, Jens Laurentsen. Foto: Stephie/privat

Seligenstadt – Man findet die 19 Mitglieder, der im September 2012, gegründeten Gruppe nicht zwangsläufig in der Küche. Nein, auf dem Richtfest der Wagenbauer und Fußgruppen sind sie genauso anzutreffen, wie auf vielen verschiedenen Fastnachtsveranstaltungen. Die befreundeten Familien pflegen das ganze Jahr über ihre starke Gemeinschaft. Sie planen und entwickeln die Kostümideen ohne große Nähkenntnisse, doch dafür sind einige Mitglieder Meister der Heißklebepistole und handwerklich sehr begabt. Davon konnte man sich, beim tollen Kugelfischkostüm vom vergangenen Jahr überzeugen.

Der Durchmesser des größten Fisches betrug stolze 120 Zentimeter. Gebastelt und geschafft wird in der großen Lagerhalle bei Familie Winkler oder im Keller der Familie Wurzel, den man als Basislager bezeichnen kann. Dort wird der Prototyp des Kostüms hergestellt und ab Oktober trifft man sich wöchentlich, mit viel Spaß und Gelächter, bis alle Kostüme fertig sind.

Dabei werden um die 160 Euro pro Kostüm und Schminke ausgegeben. Ihren Namen hat die Truppe einer Frage zu verdanken, die dem Glasverbot an Rosenmontag folgte: „Darf man jetzt nur noch aus Plastikdibbscher trinken?“ Ihre große Zusammengehörigkeit zeigen die Dibbscher auch im Tragen ihrer blauen Shirts mit eigenem Logo. Bettina Wurzel

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