Französische Studentendelegation aus Hessens Partnerregion - Nouvelle-Aquitaine - zu Besuch bei Glaabsbräu

Dualer Studiengang: Studenten beruflichen Einstieg in Deutschland ermöglichen

Eine Delegation von angehenden französischen Ingenieur-Studenten aus der Partnerregion Nouvelle-Aquitaine (Südliche Atlantikküste) hat während einer Studienreise die Seligenstädter Glaabsbräu besucht. Foto: privat

Seligenstadt (red) – Eine Delegation von angehenden französischen Ingenieur-Studenten aus der Partnerregion Nouvelle-Aquitaine (Südliche Atlantikküste) hat die Inhabergeführte Glaabsbräu, Seligenstadt im Rahmen einer einwöchigen Studienreise nach Frankfurt besucht. Landtagsvizepräsident Frank Lortz, Staatssekretär für Europaangelegenheit, Mark Weinmeister sowie. Daniel Bastian, Bürgermeister von Seligenstadt und Cyrielle Boucaud, Vertreterin des Regionalrates der Nouvelle-Aquitaine in der hessischen Staatskanzlei begrüßten gemeinsam mit Robert Glaab und Emmanuelle Bitton-Glaab, die Gäste. Hessen bietet diesen Studenten aufgrund der seit 1995 bestehenden Partnerschaft mit der Region Nouvelle-Aquitaine eine vielfältige und dynamische Plattform für Austausch und erste Berufserfahrungen.

Ein besonderes Anliegen dieses dualen Studiengangs ist es, Studenten einen beruflichen Einstieg in Deutschland zu ermöglichen.

Knapp 70 Studenten der Ingenieur-Fachhochschule, cesi, mit Sitz in Angoulême, besuchen anlässlich der IAA in Frankfurt eine Reihe von Startups, Innovationszentren und innovative Unternehmen. Nach Erläuterung der innovativen Vorzüge der 2015 neu gebauten Brauanlage wurde die besondere Brau- und Rohstoffphilosophie durch Julian Menner, Braumeister und Biersommelier erläutert. Jedes Glaabsbräu-Bier wird individuell nach eigener Rezeptur gebraut und ist frei von Zusatzstoffen, chemischen Stabilisierungsmitteln sowie Farbebier, die im Reinheitsgebot erlaubt sind. Kern der Rohstoffphilosophie von Glaabsbräu ist es, die unbegrenzte Geschmacksbandbreite zu nutzen, die durch eine große Vielfalt an eingesetzten Hopfen- und Malzsorten möglich ist. Gebraut wird lediglich mit naturbelassenem Hopfen.

„Unsere französische Partnerregion, die Nouvelle-Aquitaine, kann sich damit rühmen, die prestigeträchtige Bordeaux-Weinregion zu beheimaten. Hessen kann neben den Weinen aus dem Rheingau und der Hessischen Bergstraße auch auf eine lange Tradition des Bierbrauens zurückblicken. Wir freuen uns daher hier in Seligenstadt mit der Glaabsbräu die älteste Brauerei Südhessens und eine der modernsten Brauereien Deutschlands zu haben“, zeigte sich Staatssekretär Mark Weinmeister nach dem Rundgang durch die Brauerei begeistert.

„Das Reinheitsgebot gilt für uns Franzosen als strenge Vorgabe in Deutschland. Dass Bier noch anspruchsvoller und geschmacklich so vielfältig und individuell gebraut werden kann, ist eine große Entdeckung“, ergänzte Jean-François Grenier, cesi-Lehrer und Organisator dieser Reise.

Die Verbindung der Ingenieurschule, cesi, nach Deutschland lässt sich durch das besondere Engagement von Jean-François Grenier, der sich als Vize-Präsident des deutsch-französischen Wirtschaftsklubs in der Nouvelle-Aquitaine (Poitiers) für die Intensivierung der Wirtschaftsbeziehung zwischen beiden Ländern, speziell in Hessen einsetzt. Der deutsch-französische Wirtschaftsklub aus Poitiers ist Teil des Netzwerkes der 20 deutsch-französischen Wirtschaftsklubs, die in Deutschland und Frankreich vertreten sind. Emmanuelle Bitton-Glaab gehört dem deutsch-französischen Wirtschaftsklub aus Hessen (Club des Affaires de la Hesse) als Vorstandsmitglied an.

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