Start der neuen SHB-Rubrik / Vereine im Blickfeld / Heute: Heimatbund Seligenstadt (HBS) Fundus lässt Frankfurt vor Neid erblassen

Mit diesem (vom Stadtmarketing „geliehenen“) Signet stellt das Heimatblatt Ehrenamt in der Stadt vor.

Seligenstadt (zmd) – Nachdem die Erfolgsgeschichte „dahinter geblickt“ solch einen unerwartet positiven Anklang fand, hat sich das Team um den Redakteur des Seligenstädter Heimatblattes (SHB) Bernhard Koch (beko) und SHB-Mitarbeiter Michael Dippel (zmd) dazu entschlossen, einen neuen Weg zu gehen.

Ab der heutigen SHB-Ausgabe blenden wir uns einmal hinter die Kulissen des Ehrenamtes von Seligenstadt.

Nicht umsonst fand dieser Tage auf Einladung von Bürgermeister Daniell Bastian und des Heimatbundes Seligenstadt ein Danke-Abend für die Vereine statt.

Dies ist Anlass genug für das SHB, um zukünftig über Vereine, Verbände und Institutionen zu berichten, die das Leben und Wirken aller Seligenstädter gestalten und ohne die unser „Städtche“ mit seinen vielfältigen Veranstaltungen nur einen geringen Anteil an Attraktionen zu bieten hätte.

Beginnen wird die neue Rubrik mit dem Dachverband aller Seligenstädter Vereine, dem Heimatbund Seligenstadt mit Richard Biegel als Vorsitzendem an der Spitze.

Gegründet kurz nach der Weimarer Republik im Jahre 1936. Einer der Ersten, der aktiv daran beteiligt war, ist kein Geringerer als - der durch seine mundartlichen Gedichte bekannte - Ludwig Bungert. Ihm folgten viele weitere Persönlichkeiten. An dieser Stelle gedenkt das SHB nochmals dem vor Kurzem verstorbenen Ehrenvorsitzenden des Heimatbundes, Dr. Peter Kappen, der jahrzehntelang die Geschicke des Heimatbundes bestimmte.

Als Aufgabe hat sich der Heimatbund Seligenstadt (HBS) die Pflege des Heimatgedankens auf die Fahnen geschrieben. Hier sind besonders die Erhaltung und Förderung des heimatlichen Brauch- und Schrifttums hervorzuheben. Ebenso arbeitet der HBS an der Verschönerung des Stadtbildes (u. a. bei der Stadtverschönerung) als auch im Rahmen der Denkmalspflege mit. Die fünfte Jahreszeit ist eine der farbenfrohesten Anblicke im „Schlumberland“, die der HBS als herausragende Tätigkeit zur Erhaltung des fastnachtlichen Brauchtums pflegt. Das Seligenstädter Prinzenpaar wird jeweils durch die „drei Weisen des Heimatbundes“ erkoren und ist bei den unzähligen Veranstaltungen einer der großen Repräsentanten von Seligenstadt.

In der Heimatbundhalle erwartet die Fastnachter ein riesiger Fundus mit den unterschiedlichsten Kostümen. Selbst die Leihhäuser in der Bankenmetropole Frankfurt blicken neidisch nach Seligenstadt in Anbetracht dieser riesigen Auswahl. Hier findet jeder „Narr“ sein Kostüm.

Als weitere Aktivitäten sind an dieser Stelle das alle vier Jahre stattfindende Geleitsfest mit den verschiedensten Events genannt. Egal ob Rokoko bei festlichen Stunden im Konventgarten, dem Geleitsmahl mit Persönlichkeiten aus ganz Deutschland, dem Löffeltrunk, der Geleitsaussendung, dem Geleitszug, dem Sternmarsch der Seligenstädter Musikkapellen, dem traumhaften Main in Flammen mit Berühmtheiten wie den „Rodgau Monotones“, dem träumerischen großen Zapfenstreich, dem Altstadtfest und dem grandiosen Kaufmannszug. Welche Stadt hat solch ein abwechslungsreiches Programm zu bieten, sei an dieser Stelle gefragt.

Selbst als „Einheimischer“ oder „Eingeplackte“ ist man immer wieder überrascht, welche grandiose Leistung hinter den Aktivitäten des Heimatbundes steckt. Nicht umsonst sind dem HBS an die 60 Vereine mit beinahe 15.000 Mitgliedern angeschlossen.

Im Namen aller Seligenstädter sagt das SHB-Team Danke für dieses Ehrenamt zum Wohle der Allgemeinheit.

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