Internationale Expertengruppe zu Gast am Katzenbuckel Geologen besuchen Hainstädter Tongrube

Über die neuesten Forschungsergebnisse und Besonderheiten der Hainstädter Tongrube informierten sich die Experten. Foto: p

Hainstadt (red) – Über 30 Geologen und damit eine internationale Expertengruppe nahmen nun an einer Exkursion der Deutschen Quartärvereinigung in die Tongrube am Katzenbuckel in Hainstadt teil. Dies geschah im Rahmen der Central European Conference on Geomorphology and Quaternary Sciences, die in Gießen an der Universität stattfand.

Unter der Leitung von Dr. Christian Hoselmann vom Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie in Wiesbaden bekamen die Experten die neuesten Forschungsergebnisse zu den geologischen Besonderheiten der Tongrube in Hainstadt erläutert.

Der Bürgermeister der Gemeinde Hainburg, Alexander Böhn, und der Geschäftsführer des Abbaubetriebes Ziegelwerk Wenzel, Rudolf Bax, begrüßten die internationale Expertengruppe und informierten sich über die Methoden zur Bestimmung geologischer Formationen und deren Entstehungsgeschichte. Durch die Bestimmung eingelagerter Pollenarten kann heute die Abfolge der ehemals vorhandenen Pflanzen- und Baumarten definiert werden. Durch die sogenannte palynologische Untersuchung zeigt sich, dass es sich bei den Sedimenten in der Tongrube am Katzenbuckel um altpleistozäne, also rund eine Million Jahre alte Ablagerungen handelt. „Wir freuen uns sehr, solch eine geologische Besonderheit in unsere Gemeinde zu haben und mit Rudolf Bax einen Betreiber, der den Abbaubetrieb stets verantwortungsvoll und nachhaltig führt“, so Alexander Böhn zum Abschluss.

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