Welzemer Sängervereinigung Germania entfachte närrisches Feuerwerk Germania mit Dreigestirn und Kinderprinzenpaar

Das Kinderprinzenpaar mit dem Dreigestirn, angeführt vom „Ritter von der Wasserborsch“ Stefan I. Oftring umringt von der gestandenen „Bäuerin Welzheimia“ Irene I. Sommer und dem „Jungfräulein Germania“ Natascha I. Wolloner. Foto: ha

Klein-Welzheim (red) –  Konfetti-Alarm - mitsingen, schunkeln und Tränen lachen. Die Sängervereinigung Germania Klein-Welzheim hatte zu ihrer Galasitzung rund ums „Welzemer Dreigestirn“ ins Bürgerhaus eingeladen. 

Unter dem Motto „Welzem wie es singt und lacht, auf geht’s zur Germania-Fassenacht“ war der Saal erwartungsgemäß voll besetzt und die Stimmung auf einem beständig hohen Niveau. In seiner trockenen und humoresken Art führte Sitzungspräsident Markus Albert gewohnt souverän durch die fast fünfstündige Narrenshow, an der rund 150 Akteure vor, auf und hinter der Bühne mitwirkten.

Ob Tänze, Reden oder Gesangsdarbietungen - das Publikum hatte Riesenspaß und feierte ausgelassen ihre Fastnachts-Matadore im „Auditorium Welzheimium“. Unter tosendem Beifall und einem dreifachen „Welzem - Germania Helau“ begrüßte das Narrenvolk sein neues Dreigestirn, angeführt vom ehrwürdigen „Ritter von der Wasserborsch“ Stefan I. Oftring umringt von seinen beiden Lieblichkeiten der gestandenen „Bäuerin Welzheimia“ Irene I. Sommer und dem entzückenden „Jungfräulein Germania“ Natascha I. Wolloner.

Nach einer kurzen Ansprache der Tollitäten, hieß es Bühne frei das erste „Germania Kinderprinzenpaar“ Anna I. (aus dem Hause Balbach) und Philipp I. (aus dem Hause Jung) begleitet von den jungen Tänzerinnen der TuS-Kids, unter der Regie von Katrin Lang und Sarah Hüfner. Unbeschwert fegten die jungen Mädels zwischen sechs und neun Jahren als „Regenfänger“ mit Hut, Stock und Regenschirm übers Parkett und ernteten bewundernde Blicke ob ihrer Gelenkigkeit.

Ein Hoch auf die „Unordnung“ so lautete das gesangliche Motto des Kinderchores unter der Leitung von Caroline Neubauer, die als „Chaoskids“ verkleidet mit „Herrn Hempel unterm Sofa“ die Bühne eroberten. Unter der Leitung von Tanja Winkler und Stephanie Grenouillet tanzten sich anschließend siebzehn junge „Girlies“ der Fastnachtsfreunde St. Wendelinus Hainstadt als „glamouröse Jahrmarktmädels“ in die Herzen der Zuschauer, bevor das närrische Eigengewächs Anna Balbach „als junge Nachwuchs-Prinzessin“ mit ihren blaublütigen Ambitionen im Schlumberland den Saal zum Toben brachte.

Neu formiert als Nachfolger der legendären „Germania Wiesegiggel“ hatten die  12 Sänger/innen unter dem Decknamen „Gemischte Gutzjer“ mit Dirigent Wolfang Häfner und Musikus Wolfang Funk  das Publikum auf ihrer Seite und sorgten „mit dem kleinen grünen Kaktus oder ich wollt ich wär‘ ein Huhn“ für viel Spaß und Feierlaune. Eine Augenweide waren auch dieses Jahr wieder die jungen Damen der „TUS1 aus Klein-Welzheim“ die als „freche Früchtchen“ viel Schwung und ordentlich „Tutti Frutti“ auf die Bühne brachten, toll einstudiert von Katrin Lang und Sarah Hüfner. In Hochform präsentierte sich auch das Kalauer-Duo Stefan Stegmann und Karli Müller,  die als „Engel und Teufel“ das närrische Publikum verzückten.

Als „fröhliche Weingeister“ animierten die „Welzemer Moamädcher“ mit Wolfgang Funk am Schifferklavier die anwesenden Narren zum Mitsingen und Schunkeln. Als „nervöser Wahlhelfer“ suchte Peter Stegmann (sich selbst parodierend) vergeblich nach einem neuen Vorsitzenden und wurde ob der feinen Situationskomik mit viel Applaus bedacht. Dann hieß es Musik ab für die Tanzgarde Blue Fire aus Hainstadt, die mit viel Power und Akrobatik über die Bühne wirbelte, perfekt trainiert von Marina Magnapan. Anschließend witzelte Maria Popp als „leidgeplagte Hausfrau und Zwangsurlauberin“ über ihren Wasserrohrbruch und die vergebliche Suche nach einem fähigen Handwerker, was mit ersten „Uih-jui-jui-Gesängen“ endete. Stehende Ovationen und Zugabe-Rufe ernteten im Anschluss die drei Tanzmariechen Lena Ruiner, Milena Stock und Anika Schenkel, die mit ihren Beinschwüngen, perfekten Schrittfolgen, Pirouetten und Überschlägen das Publikum regelrecht verzauberten, optimal  in Szene gesetzt von Marina Magnapane.

Als „weitgereistes Mädchen“ stand  Lachliesel Gerti Braun in der Bütt und sorgte für viel Schmunzeln und ein lachendes Echo im Saal. Indisches Flair in bester „Bollywood-Manier“ versprühten die jungen Damen der legendären „Dance Company“, seit Jahren Aushängeschild der Turnerschaft Klein-Krotzenburg und bekannt aus dem Hessen-Fernsehen. Mit ihren bunten Kostümen und einer „märchenhaften Choreografie“ boten Sie, Showtanz und Unterhaltung vom Feinsten, fantasievoll umgesetzt und perfekt einstudiert von der mittanzenden Trainerin Dunja Petzold. Er darf einfach nicht fehlen: Die Rede ist vom Fassenachts-Urgestein Stefan Stegmann, der mit seinen besonderen Erfahrungen als „Nachwächter“ so manche Intrigen, Lügen und Klüngeleien aufdeckte und die Lachmuskeln tüchtig in Wallung brachte.

Den Schlusspunkt setzte schließlich das TGS-Männerballett als wahre „Testosteron-Grazien im orientalischen-Look“, kraftstrotzend und zugleich galant, garniert mit sportlichen Tanzeinlangen und artistischen Figuren, unter den wachsamen Augen von Sabine Emig. Das bunte Finale endete standesgemäß mit der Welzemer Nationalhymne: „ … Welzem bleibt Welzem, und da gehörn mer hie, mir sin und bleibe Welzmer und Schlumber wern mer nie“… Großes Lob für Markus Albert, der nach seiner Premiere im letzten Jahr auch bei dieser Kampagne als Sitzungspräsident voll überzeugt hat. Dank auch dem Planungsteam rund um die Maria und Bertold Albert, dem Bühnen- und Thekenpersonal, der Tontechnik, sowie insbesondere Toni Lieb für das fantasievolle Bühnenbild. Am Sonntag hieß es Bühne frei für die Kids. Es tobte der Bär, es steppte die Biene und quietschte die Prinzessin. Nur zwei Tage nach der Sängersitzung feierten die Kinder ihre Faschingsfete, mit dem Germania-Kinderprinzenpaar Anna & Philipp im Schlepptau. Für die  Kinder-Belustigung  sorgte an diesem Nachmittag Ingrid Luckmann mit zahlreichen Helfern aus der Vereinsfamilie. Mit sehenswerten Tänzen, Mitmachspielen, Polonaise und viel Animation wurde ein kunterbuntes Bündel geschnürt, das sich sehen lassen konnte.

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