Seligenstadt mittendrin: Heute mit dem Verein „Klatschmohn Seligenstadt“ Heimatliches Brauchtum erhalten und fördern

Auch beim Geleitszug ist der Verein „Klatschmohn“ mit seinen Aktiven der „Häckergruppe“ jeweils vertreten. Foto: zmd

Seligenstadt (zmd) – Auch im neuen Jahr 2020 berichtet das Seligenstädter Heimatblatt (SHB) in seiner Rubrik „Seligenstadt mittendrin“ über die vielfältig ehrenamtlichen Vereine und Institutionen. In der neusten Ausgabe präsentiert das Team um Redakteur Bernhard Koch und SHB-Mitarbeiter Michael Dippel den „Verein Klatschmohn Seligenstadt“, der seinen Sitz in Seligenstadt hat und im Jahre 1980 gegründet wurde.

Zurzeit hat der Verein 113 Mitglieder. Davon sind 94 Erwachsene und 19 Kinder oder Jugendliche.

Vorsitzende ist Bärbel Helf, die von Birgit Malsy-Grimm als stellvertretende Vorsitzende unterstützt wird. Weiterhin gehören sechs Ehrenamtliche dem Vorstand an.

Als Aufgabe hat sich der „Klatschmohn“ die Erhaltung und Förderung des heimatlichen Brauchtums und die Weitergabe von handwerklichen Fähigkeiten auserkoren.

Diese zu pflegen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ist eines der Ziele. Der Satzungszweck wird insbesondere durch Präsentation von alten Handwerken und Darstellung des Zunftwesens, der Veranstaltung von historischen Zunft- und Handwerkermärkten, sowie Pflege und Erhaltung des heimatlichen Brauchtums verwirklicht.

Außerdem soll die Heranführung und Förderung des Interesses der Jugend am Fortführen dieser Aufgaben gepflegt werden.

Der Verein unterstützt die Förderung der Erhaltung der ehemaligen Benediktiner-Abtei Seligenstadt in Zusammenarbeit mit der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten in Hessen, sowie die Förderung des Landschaftsmuseums Seligenstadt.

Der Verein ist ehrenamtlich und selbstlos tätig und verfolgt in erster Linie keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

Im Jahre 2020 feiert der „Klatschmohn“ sein 40-jähriges Bestehen.

Zu den großen Veranstaltungen gehört der Zunft- und Handwerkermarkt, der alle zwei Jahre stattfindet, so auch wieder am 16. und 17. Mai.

Alle vier Jahre nimmt der Verein am - vom Heimatbund der Stadt Seligenstadt veranstalteten - großen Geleitsfest mit einer Häckergruppe teil.

Mit dieser Darstellung wird gezeigt, wie die Mönche, Knechte und Mägde die zur Benediktinerabtei gehörenden Weinberge damals bewirtschafteten.

Nach einem Marktjahr veranstaltet der Verein ebenfalls alle zwei Jahre auf dem Klostergelände das museumspädagogische Angebot „Backen mit Kindern“. Die Kinder können zusehen, wie in der alten Klostermühle Getreide zu Mehl gemahlen wird und sind eingeladen, sich ihre eigenen süßen oder auch herzhaften Brotfladen im historischen Klosterbackofen selbst zu backen.

Ausflüge mit den Mitgliedern zu historisch interessanten Stätten oder Wanderungen runden das Vereinsjahr ab.

Jeden zweiten Mittwoch im Monat trifft sich der Verein zum Austausch und zur geselligen Runde im Café K an der evangelischen Kirche.

Wer nunmehr Gefallen am „Klatschmohn Seligenstadt“ gefunden hat, der findet weitere Informationen auf

www.klatschmohn-seligenstadt.de/verein

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