Hindernis für die Zukunft

Reithindernis für den RuF: Marcel Subtil, Sportkreischef Peter Dinkel, Landrat Quilling, Kreisfußballwart Jörg Wagner sowie Brigitte Würker, Peter Sommer, Patricia Metzger, Michaela Michel, Kerstin Grünewald, Tina Fecher und Claudia Metzger (alle RuF). Foto: hampe

Seligenstadt – Mit zwei Reithallen, den Stallboxen, dem großen Springplatz, den Paddocks, Weideflächen und sogar einem Solarium bietet der Reit- und Fahrverein (RuF) Seligenstadt und Umgebung seinen rund 250 Mitgliedern optimale Möglichkeiten für den Reitsport. Der 70. Geburtstag des Vereins konnte im vergangenen Jahr wegen Corona nicht gefeiert werden. Doch mit der Entspannung der Lage kommen die Pferdefreunde wieder auf Trab. Allerdings gingen übers Wochenende zwei Turniere mit Spring- und Dressurprüfungen (noch) ohne Publikum über die Bühne. Rechtzeitig vor den Wettkämpfen hat der Kreis Offenbach für den Verein ein neues Reithindernis angeschafft, das Landrat Oliver Quilling symbolisch an Kerstin Grünewald vom erweiterten Vorstand übergab.

„Die Sportförderung des Kreises hilft Vereinen gewöhnlich dabei, Hürden aus dem Weg zu räumen, doch in diesem Fall passt es ausnahmsweise gut, ein Hindernis aufzustellen, damit der Reitsport nach der langen Corona-Pause wieder auf die Sprünge kommt“, sagte Quilling beim Besuch auf der Reitanlage. „Der Verein leistet mit seiner hervorragenden Jugendarbeit und den freizeit-pädagogischen Angeboten einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Das große Interesse der Jugend an den Motto-Tagen, dem Ferienprogramm sowie den Kindergeburtstagen auf der Reitanlage zeigt, dass der Verein auf dem richtigen Weg ist“, so der Landrat, selbst langjähriger Reiter.

Der Verein hat traditionell die Förderung von Jugendlichen im Pferdesport im Fokus. Fast zwei Drittel der Mitglieder sind Kinder und Teenager, die sportlich im Sattel sitzen und auf dem großen Areal an der Aschaffenburger Straße ideale Ausbildungs- und Trainingsmöglichkeiten vorfinden. In der angesiedelten Reitschule stehen an sechs Tagen in der Woche ausgebildete Trainerinnen und Schulpferde mit unterschiedlichem Ausbildungsstand zur Verfügung. „Die Nachwuchsförderung ist äußerst wichtig, denn die Kinder lernen dabei nicht nur viel über Tierpflege und den richtigen Umgang mit Pferden, sondern auch etwas fürs Leben. Neben dem Reitunterricht bietet der Verein auch Voltigieren an. Außerdem stehen in den Ferien und in der Nebensaison regelmäßig Lehrgänge in Dressur und Springen auf dem Programm. Der Nachwuchs hat ferner die Möglichkeit, auf Schulpferden Seminare zu reiterlichen Abzeichen zu absolvieren und mit einer Prüfung abzuschließen.
 red

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