Informationsabend über die Skelettfunde in Zellhausen Knochen erzählen

Großes Interesse bei der Analyse der Funde von Zellhausen. Foto: zbo

Mainhausen (zbo) Nach den erneuten Skelettfunden während der archäologischen Grabung am Zellhügel im Herbst 2017 bekamen die Anthropologen Ulrich Nothwang und Kollegen wieder den Auftrag, die Funde einzuordnen und nach wissenschaftlichen Kriterien zu untersuchen. Nachdem die Zusammenarbeit mit dem Team nach einem ersten Skelettfund neben einem karolingischen Keller bereits 2011 begann, war dies der vierte Auftrag. Auf einem vom Geschichts- und Heimatverein ausgerichteten Informationsabend berichteten sie jetzt zusammenfassend unter der Überschrift „Die Skelettfunde vom Zellhügel – was Knochen erzählen“ über ihre Untersuchungen.

In der sich anschließenden Fragerunde wurde auch noch ausführlich über den gesellschaftlichen Stand, insbesondere der karolingischen Bewohner diskutiert. „Reiterfacetten“ an den Oberschenkeln, Knochen von Pferd und Hirsch geben Hinweise auf Reiterei und die Ausübung der höheren Jagd. Auch die bisherigen Untersuchungen mit der C14-Methode (auch: Radiocarbonmethode) zur Ermittlung der Sterbedaten und mit der Strontium-Isotopen-Analyse, die über die Herkunft der frühen Bewohner Auskunft geben kann, kamen zur Sprache.

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