Neues Beförderungsmittel soll das Anrufsammeltaxi ablösen Kvg-Hopper befinden sich in der Testphase

Den Start der sogenannten kvg-Hopper kündigte dieser Tage die Kreisverkehrsgesellschaft (kvgOF) auf dem Marktplatz in Seligenstadt an. Die Testphase mit vier Fahrzeugen startete direkt im Anschluss. Foto: Stadt/p

Seligenstadt (znd) – „Wir fahren auf Sicht, wir haben keine Erfahrungswerte, aber wir glauben an das, was wir tun.“

Optimistisch kündigte Andreas Maatz, Geschäftsführer der Kreisverkehrsgesellschaft (kvgOF), auf dem Marktplatz in Seligenstadt den Start der sogenannten kvg-Hopper an. Die Testphase dieses On-Demand-Angebotes („auf Nachfrage“) mit zunächst vier Fahrzeugen begann im Anschluss an die Präsentation. Mit den Hoppern - je drei Mercedes Benz Vito Tourer und der britischen LEVC TX (Elektroautos und moderne Nachfolger der Londoner Taxis) - soll der Transfer zwischen Seligenstadt, Hainburg und Mainhausen sowie über Klein-Auheim zum Hanauer Bahnhof wesentlich verbessert werden. Das Projekt gilt als optimierter Nachfolger des Anrufsammeltaxis (AST), dessen Betrieb laut Maatz Ende August eingestellt wird. Längerfristig könnten auch bestimmte Busverbindungen zur Disposition stehen.

Das ÖPNV-Angebot ist an sieben Tagen pro Woche je 20 Stunden (von 5.30 bis 1.30 Uhr) verfügbar. Buchen kann man eine Fahrt per App. In der Probezeit, die bis zum 13. August dauert, kostet jeder Kilometer pro Person fünf Cent. Bezahlung ist ausschließlich bargeldlos möglich.

Damit auch weniger technikaffine Menschen das Angebot nutzen können, sind nach der Probezeit auch Buchungen per Telefon möglich. Wer sich mit dem Hopper befördern lassen möchte, zahlt ab Mitte August 2,60 Euro. Der Betrag setzt sich aus dem Grundpreis (1,60 Euro) und einem Komfortzuschlag (ein Euro) zusammen. Er gilt für zwei Kilometer.

Für jeden weiteren Kilometer sind 20 Cent zu zahlen. Auch RMV-Zeitkarten können genutzt werden. Dann entfällt der Grundpreis, es fällt lediglich der Komfortzuschlag an, und der Zuschlag von 20 Cent wird erst ab dem sechsten Kilometer berechnet.

Über das Betriebsgebiet sind 1.000 Haltestellen verteilt. Sie unterteilen sich in bereits existierende „physische Haltestellen“, mit Halteschild und gekennzeichnete „Points of Interest“ wie Arztzentren, Rathäuser und virtuelle Haltepunkte.

Die App leitet den Fahrgast jeweils an die ihm nächstgelegene Position. Ein Mercedes kann bis zu sieben Personen transportieren.

Die Elektrofahrzeuge haben einen Platz weniger, dafür aber Raum für Rollstuhlfahrer.

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