Ausflug der Kommunionkinder zum Kloster der Kapuziner-Clarissen nach Mainz

Nur Mehl und Wasser, um Hostien herzustellen

Ziel eines Ausflugs der Erstkommunionkinder von St. Marien Seligenstadt und St. Margareta Froschhausen war das Kloster der Kapuziner-Clarissen in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz. Hinter dem Dom gab’s ein Gruppenfoto. Foto: Gemeinde/p

Seligenstadt (red) – 50 Kinder von St. Marien und St. Margareta bereiten sich derzeit intensiv auf ihre Erstkommunion vor.

Nach Monaten der Vorbereitung, Gruppenstunden, einem Wochenende und einigen Spezialtreffen, machten die Kinder mit ihren KatechetInnen einen Ausflug. Ziel der recht turbulenten Bahnreise war Mainz, genauer das Kloster der Kapuziner-Clarissen mitten in der Stadt. Dort leben heute noch Schwestern in strenger Klausur. Eine Schwester hält den Kontakt mit der „Außenwelt“. Schwester Franziska Katharina beantwortete einen ganzen Fragekatalog der Kinder. Alles war dabei: Was ihre Kleidung bedeutet, wieso sie mit Jesus verheiratet ist, ob die Schwestern Freizeit haben, was sie so alles tun am Tag, und und und. Ja, und dann ging es natürlich um die Herstellung der Hostien. Schwester Franziska hatte die volle Aufmerksamkeit und ließ die Kinder raten, was alles benötigt wird, um Hostien zu machen. Vieles wurde gesagt, aber richtig war nur Mehl und Wasser. Sie beschrieb den genauen Verlauf der Herstellung. Der Teig kommt in ein viereckiges Waffeleisen, das innen ganz glatt ist und später wird die entstandene Waffel mit etwa 50 weiteren Platten aufeinandergelegt und ausgestanzt. Das passiert mit einem extra Bohrer. Diesen gibt es in verschiedenen Größen und die Kinder staunten, als sie riesengroße und ganz kleine Hostien gezeigt bekamen. Mehr als eine Stunde haben die Kinder fasziniert zugehört mitgemacht und durften am Ende Reste der Hostien probieren. Es war ein Erlebnis in vielerlei Hinsicht. Dann wurde, bepackt mit einem riesigen Paket Klosterknusper, die Rückreise angetreten. Der Jubel war groß, als die Kinder wieder am Seligenstädter Bahnhof ankamen. Die Begleiter hatten während der Reise einiges zu tun und sorgten dafür, dass alles reibungslos ablief und am Ende alles gut ging. Alle freuen sich nun auf ihren Tag der Erstkommunion.

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