HAINSTADT Kunstrasenplatz soll September bespielbar sein Quantensprung für Fußballer

Viel Betrieb beim Spatenstich am Katzenfeld: Mit dabei sind Landtagsvizepräsident Frank Lortz, Landrat Oliver Quilling, Marcel Subtil, Fachdienstleiter Ehrenamt, Sport und Kultur des Kreises, Sportkreisvorsitzender Peter Dinkel, Kreisfußballwart Jörg Wagner, Bürgermeister Alexander Böhn, Erster Beigeordneter Christian Spahn, Gemeindevertretervorsteher Oliver Möser (alle Hainburg), Sportvereinigung-Vorsitzende Marika Schultz und die Projektleiter Fabian Zappe und Stephan Lukas. Foto: HAMPE

Hainstadt – Nach über 30 Jahren hat der Hartplatz der Sportvereinigung Hainstadt am Katzenfeld ausgedient. Mit dem Spatenstich fiel am Mittwoch nach knapp zwei Jahren Planung der offizielle Startschuss für den Umbau zum Kunstrasenplatz mit umweltfreundlicher Kork-Sandverfüllung.

„Der Kunstrasenbau ist für unseren Verein ein enorm wichtiger Schritt, der dabei hilft, die infrastrukturellen Voraussetzungen zu verbessern und die wachsenden Strukturen sowie den stetigen Zulauf im Nachwuchs zu untermauern“, so die Vorstandsvorsitzende Marika Schultz.

Groß ist die Freude darüber, dass es jetzt endlich losgehen kann, auch beim Projektteam um Stephan Lukas und Fabian Zappe. Die Bauvorbereitungen durch die Vereinsmitglieder, die 350 Arbeitsstunden leisteten, sind abgeschlossen. Knapp 400 Meter Kantensteine und Barriere mussten mithilfe von Bagger und Presslufthammer entfernt werden. Ebenso wurde der alte und defekte Ballfangzaun abgerissen. Auf der Gegenseite zum Nachbargelände wurden ausgedehnte Rodungsarbeiten in mühevoller Arbeit absolviert, sodass die Fachfirmen Ende Juni mit dem Bau loslegen können. „Wir hoffen, dass der Kunstrasenbau bis Mitte September abgeschlossen ist, damit wir pünktlich zum Beginn der kälteren Jahreszeit ohne Sorgen unseren Trainings- und Spielbetrieb weiterführen können“, sagt Fabian Zappe. Die moderne Kunstrasenanlage kostet rund 460 000 Euro. Laut Projektleiter Fabian Zappe muss die Spvgg Hainstadt einen Anteil von 151 000 Euro tragen. Der Großteil der Ausgaben wird durch Zuschüsse gedeckt. Der Verein erhält von der Gemeinde Hainburg, die Eigentümerin des Geländes am Katzenfeld ist, 180 000 Euro, außerdem vom Land Hessen knapp 90 000 Euro und vom Kreis 44 000 Euro.

Landrat Oliver Quilling, Landtagsvizepräsident Frank Lortz und Bürgermeister Alexander Böhn bekundeten bei der Übergabe der Förderbescheide Freude darüber, dass vor allem Kinder- und Jugendmannschaften endlich wieder adäquate Trainings- und Spielmöglichkeiten auf dem Sportplatz geboten werden. „Die moderne Sportanlage mit Kunstrasen ist im Vergleich zum alten Tennenplatz wie ein Quantensprung. Die besseren Trainings- und Spielbedingungen werden den Fußballerinnen und Fußballern sicherlich einen Kick geben und für einen Leistungsschub sorgen“, meinte Landrat Oliver Quilling. „Ich wünsche dem Verein, dass er die große Aufgabe gemeinsam mit vielen freiwilligen Helfern gut meistert und auch mit der Unterstützung vieler Rasen-Paten, die Geld für einen Teil der Grünfläche geben, rechnen kann.“ Privatpersonen und Sponsoren zeigten im Zuge einer Spendenaktion, die noch bis zur Fertigstellung des Kunstrasens läuft, „eine unglaubliche Spendenbereitschaft“, teilt der Verein mit (mehr dazu im Info-Kasten).

Die Fußball-Abteilung der Sportvereinigung kickt bereits 15 Jahre lang in einer Jugendspielgemeinschaft (JSG) mit der SG Germania Klein-Krotzenburg. Seit 2016 hat der Traditionsverein die Kooperation im C- und B-Juniorenbereich erweitert und den Sportfreunden Seligenstadt den Ball zugespielt. 2018 haben die drei Partner den Jugendförderverein JFV Hainburg-Seligenstadt gegründet. Auch beim Bau des neuen Kunstrasenplatzes soll der Gemeinschaftsgedanke Großes bewegen. Die Sportvereinigung Hainstadt hofft, dass viele der knapp 1 000 Mitglieder mit anpacken. Bei der Erneuerung des Sportplatzes sind rund 1 500 Stunden Eigenleistung eingeplant.

„Die Sportvereinigung hat mit ihren Angeboten im Fußball, Fitness, Gesundheitssport, Kinderturnen, der Tanzwerkstatt Hainstadt sowie dem Spielmanns- und Fanfarenzug für alle etwas zu bieten. Der Verein leistet vor allem in den 22 Teams des Jugendfördervereins nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch im sozialen Bereich eine wertvolle Arbeit, die vielen Kindern und Jugendlichen zugutekommt“, sagte Landrat Oliver Quilling.
 red

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